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IAA Nutzfahrzeuge bietet 533 Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren

Morgen startet die 64. IAA Nutzfahrzeuge. Auf dem Programm stehen jede Menge Premieren. Der besondere Fokus liegt auf Neuheiten zur Elektromobilität.

 354 Weltpremieren - 97 Europa-Premieren und 82 Deutschland-Premieren gibt es auf der IAA in diesem Jahr zu sehen.

Die offizielle IAA-Eröffnungsfeier findet am 20. September statt, die ersten beiden Tage der Messe sind für Fachbesucher reserviert. Ab Donnerstag, dem 20. September bis Donnerstag dem 27. September von 09:00-18:00 Uhr können alle interessierten Besucher die IAA entdecken (Kosten Eintrittskarten). 

"Diese IAA Nutzfahrzeuge ist auch ein Seismograph für den dynamischen Hochlauf der Elektromobilität", erklärt Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Nachdem das Thema auf der IAA Nutzfahrzeuge vor zwei Jahren noch Forschungscharakter hatte, werden jetzt auf der 64. IAA Nutzfahrzeuge bereits 42 Neuheiten zu sehen sein, darunter 9 von Nutzfahrzeugherstellern und 33 von Zulieferern. "Noch bei keiner Technologie hatten wir ein so rasches Wachstum zu verzeichnen", betonte der VDA-Präsident. 

12 Forschungsstudien runden die breite Palette an Innovationen auf der IAA ab. "Die Zahl der Neuheiten ist für uns gerade auch in qualitativer Hinsicht der wichtigste Indikator für die Bedeutung der IAA. Der 'Motor der Zukunft' - um das IAA Motto aufzunehmen - läuft auf dieser IAA mit gewaltigem Drehmoment. Die eindrucksvolle Innovationskraft dieser Branche wird in Hannover in ihrem vollen Umfang sichtbar und erlebbar - und damit meine ich alle Aussteller, also die Hersteller von schweren Lkw, von Transportern, von Anhängern und Aufbauten sowie die vielen kompetenten kleinen und großen Zulieferer aus aller Welt", betonte Wissmann. 

Die Zahl der Aussteller liegt mit 1.904 um 9 Prozent über dem Stand von 2010 (1.751 Aussteller). Zudem wird die IAA Nutzfahrzeuge noch internationaler. 1.047 internationale Aussteller haben sich angemeldet, das sind rund 8 Prozent mehr als vor zwei Jahren (969). Der Anteil der internationalen Aussteller - sie kommen aus Nord- und Südamerika, aus West- und Osteuropa, aus Asien und Australien - beträgt 55 Prozent. Die "Hitliste" der ausländischen Länderbeteiligungen führt China mit 152 Ausstellern an, gefolgt von der Türkei mit 135 Ausstellern.

Mit über 1.000 Unternehmen - ein Plus von 5 Prozent - bilden die Zulieferer auch weiterhin die stärkste Ausstellergruppe. Die IAA- Ausstellungsfläche ist um 11 Prozent auf 260.000 Quadratmeter gestiegen. Damit ist diese IAA - abgesehen vom Rekordjahr 2008 - auch flächenmäßig größer als jede andere IAA Nutzfahrzeuge seit ihrem Start 1992. 

IAA Themen: 

Da sind vor allem die schweren Nutzfahrzeuge, die mit ihren hoch effizienten Motoren schon heute die anspruchsvolle künftige Euro-VI-Norm erfüllen. Mit Euro VI werden Nutzfahrzeuge noch umweltfreundlicher, und mit vielen Innovationen zugleich noch sparsamer. Wissmann betonte: "Die klassischen Schadstoffemissionen gehen so stark zurück, dass von ihnen nur noch 'Spurenelemente' vorzufinden sind: 80 Prozent weniger Stickoxid-Emissionen (NOx), rund zwei Drittel weniger Feinstaubpartikel - und das gegenüber dem bereits modernen Euro-V- Standard." 

Ein weiterer Schwerpunkt der IAA ist die Aerodynamik. Bis zu 40 Prozent des Kraftstoffverbrauchs im Fernverkehr sind auf Luftwiderstand zurückzuführen. Wissmann: "Damit wird klar, wie wichtig Verbesserungen der Aerodynamik sind. Es lassen sich also erhebliche CO2-Einsparpotenziale heben und damit Effizienz und Wirtschaftlichkeit steigern, wenn wir hier vorankommen." 

Drittens wird die IAA Nutzfahrzeuge die alternativen Antriebe - Elektro, Hybrid, Brennstoffzelle - umfassend behandeln. Damit die IAA-Besucher sich selbst ein Bild machen können, werden auf der IAA erstmals Probefahrten auch mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen angeboten. Abgerundet wird dieser thematische IAA-Schwerpunkt mit dem "Fachkongress Elektromobilität", der am 26. September stattfindet und vom VDA gemeinsam mit den Verbänden BDEW, BDI, Bitkom, VDMA, VCI und ZVEI veranstaltet wird. 

Ein weiterer wesentlicher Trend der automobilen Zukunft ist die Vernetzung. Das Fahrzeug von morgen wird kommunizieren - mit dem Internet, mit anderen Fahrzeugen, mit der Infrastruktur . Chancen, Herausforderungen und Potenzial dieser neuen IT-Systeme stehen im Zentrum des Kongresses "CarIT - Mobilität 3.0", den der VDA zusammen mit dem Branchenverband Bitkom am 25. September veranstaltet.

Quelle: newsroom/Verband der Automobilindustrie

(Redaktion)


 


 

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