Weitere Artikel
MHH

Klinik bleibt größtes Transplantationszentrum

423 Organtransplantationen wurden 2012 insgesamt in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) durchgeführt. Knapp 3 Prozent weniger als 2011. In dem Bereich Lebertransplantationen ist ein deutlicher Anstieg von etwa 16 Prozent auf 101 Transplantationen zu verzeichnen.

Die Anzahl der gespendeten Organe sind 2012 um 10,8 Prozent auf 3511 zurückgegangen. Es wird vermutet, dass die Manipulationsvorwürfe an den Universitäten Göttingen, Regensburg und München für den Rückgang der gespendeten Organe verantwortlich ist, so die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Bei den Vorwürfen ging es darum, dass Mediziner Daten manipuliert haben sollen, damit Patienten schneller eine neue Spenderleber bekommen konnten.

Eine Kommission, eingesetzt von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV Spitzenverband, prüft zurzeit 47 deutsche Transplantationszentren nach Auffälligkeiten hinsichtlich der Manipulation von Daten der Spender. Die MHH schnitt ohne besondere Auffälligkeiten gut ab.

Auch laut MHH ist die Bereitschaft ein Organ zu spenden, seit den Vorfällen in Göttingen, Regensburg und München zurück gegangen. Folge: Längere Wartezeiten auf ein Spenderorgan, sowie mehrere Todesfälle.

Die neu eingeführte Richtlinie vom Dezember 2012 der Bundesärztekammer veranlasst stärkere Kontrollen. Die MHH setzt dieses dahingehend um, indem sie einen zusätzlichen Mediziner in die Transplantationskonferenz hinzu holt. Damit erfüllen Sie das auferlegte Mehraugenprinzip bei der Überprüfung der Wartelisten.

Quelle: MHH Presse und Öffentlichkeitsarbeit

(Redaktion)


 


 

Organtransplantationen
Organ
MHH
Spender
Regensburg
Transplantationskonferenz
Manipulation
Auffälligkeiten

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Organtransplantationen" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: