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Fachkräftemangel

Video: Wie steht es um den Mittelstand?

Einer Studie der DZ BANK zufolge, können ein Drittel der befragten mittelständischen Unternehmen ihre offenen Stellen nicht mit Fachkräften besetzen – vor allem in der Elektro- und Metallindustrie wird dies deutlich. Zudem wünschen sich rund 33 Prozent der Mittelständler Zuzugserleichterungen für ausländische Fachkräfte. Wir haben ein Stimmungsbild auf der EUROBLECH in Hannover eingeholt.


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Die Studie der DZ BANK sagt: Der Fachkräftemangel ist stark in der Metall- und Elektroindustrie zu spüren, sowie branchen- und größenübergreifend in den Bereichen Produktion und Vertrieb, Forschung und Entwicklung. Gründe genug, um auf der EUROBLECH in Hannover, der weltweit größten Fachmesse für Blechverarbeitung, ein Stimmungsbild einzuholen. 

In dem Beitrag wird die Fachkräftemangeldebatte anhand eines Beispiels aufgegriffen. Ist der Fachkräftemangel wirklich zu spüren? Wie sieht es mit der Rekrutierung ausländischer Fachkräfte aus? Wie kann man dem Fachkräftemangel begegnen? Und: Wie ist der Lage bei den Schulabgängern?

Fachkräfte aus dem Ausland

Für viele Mittelständler ist die Integrationsdebatte ein relevantes Thema, denn elf Prozent der befragten Unternehmen rekrutieren bereits ihre Fachkräfte im Ausland – in der Elektroindustrie sind es sogar 21 Prozent. Bei der Firma HIGHYAG Lasertechnologie GmbH, die auf der EUROBLECH interviewt wurden, zeigt sich, dass nicht jedes Unternehmen Fachkräfte im Ausland sucht: „Fachkräfte und das KnowHow im Bereich der Laserindustrie gibt es in Deutschland.“, erklärt Nicolai Schmidt von der HIGHYAG Lasertechnologie GmbH. „Wir sind zwar immer auf der Suche nach qualifiziertem Personal, rekrutieren aber überwiegend in Deutschland.“

Ganz anders ist dies beim Laser Zentrum Hannover e.V.: Als Institut für Forschung, Entwicklung, Beratung und Aus- und Weiterbildung sucht das Laserzentrum auch im Ausland nach Personal, das es weiter ausbilden kann. Es möchte dem Markt gerne mehr Fachkräfte zur Verfügung stellen.

Qualifizierte Ausbildung als Schlüssel zum Erfolg

90 Prozent aller Mittelständler, die an der Umfrage der DZ BANK teilgenommen haben, sind der Ansicht, dass zur Behebung des Fachkräftemangels besser ausgebildete Schulabgänger nötig seien. Auf der EUROBLECH hat sich dies bestätigt, denn gut ausgebildete Schulabgänger haben weniger Probleme einen Ausbildungsplatz zu finden.

Zur Studie der DZ BANK

  • Umfang der Stichprobe: 1.500 mittelständische Unternehmen
  • Befragte: Inhaber, Geschäftsführer oder von ihnen autorisierte Personen
  • Art der Erhebung: Telefonische Interviews
  • Zeitraum der Befragung: 6. September bis 1. Oktober 2010

(Redaktion)


 


 

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