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Neues Gesetz

Aus Rettungssanitäter wird Notfallsanitäter

Die neue Ausbildung zum Notfallsanitäter soll drei Jahre dauern. Der Gesetzentwurf sieht ebenfalls vor, dass alle Auszubildenden über die gesamte Ausbildungsdauer vergütet werden.

Das Bundeskabinett hat die Einbringung des Gesetzes über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters in den Deutschen Bundestag beschlossen.

Grund dafür: die zukünftigen Notfallsanitäter sollen einer bessere Ausbildung erhalten. Die Berufsgruppe trägt neben den Notärztinnen und Notärzten die Hauptlast und die hauptsächliche Verantwortung im Rettungsdienst. Ihre Qualifikation ist damit wesentliche Voraussetzung für eine fach- und bedarfsgerechte Versorgung.

Kernpunkte des Gesetzentwurfs sind unter anderem die Verlängerung der Ausbildungsdauer von zwei auf drei Jahre, eine Modernisierung des Berufsbildes und die Festlegung von Qualitätsanforderungen an die Schulen und Einrichtungen der praktischen Ausbildung. Um diese Weiterentwicklung nach außen kenntlich zu machen, wird die neue Berufsbezeichnung der „Notfallsanitäterin“ und des „Notfallsanitäters“ eingeführt. Im Ausbildungsziel wird beschrieben, über welche Kompetenzen die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter verfügen müssen, damit sie auch kritischen Einsatzsituationen gerecht werden können.

Eingeführt wird ein Anspruch auf Zahlung einer Ausbildungsvergütung über die gesamte Ausbildungsdauer. Eine kostenfreie Ausbildung ist wichtig, um den Nachwuchs für diesen wichtigen Beruf zu sichern.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

(Redaktion)


 


 

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