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Niedersachsens Krankenhäuser werden immer teurer

Die Klinkausgaben steigen – das liegt vor allem an den hohen Sachkosten. Insgesamt betragen die Kosten für Niedersachsens Kliniken 6,46 Milliarden Euro.

Eine aktuelle Erhebung des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie zeigt, dass Niedersachsens Krankenhäuser immer teurer werden. Im Jahr 2008 sind die Kosten für alle Kliniken in Niedersachsen um 3,6 Prozent auf knapp 6,46 Milliarden Euro gestiegen.

Den größten Anteil der Ausgaben machen die Personalkosten aus. Und obwohl die Kosten für die Mitarbeiter des Wirtschafts- und Versorgungsdienstes um mehr als 7 Prozent zurückgingen, stiegen die Personalkosten insgesamt um 2,1 Prozent an. Im Bereich der Sachkosten zeigt sich die Differenz zum Vorjahr noch deutlicher. Hier sind die Ausgaben um 6,1 Prozent gestiegen. Den größten Einzelposten macht der sogenannte „medizinische Bedarf" aus, aber auch Wasser, Energie und Brennstoffe sowie Lebensmittel zeigen erhebliche Verteuerungen gegenüber dem Vorjahr.

  • Personalkosten: Ausgaben insgesamt 3,9 Milliarden Euro, Anstieg um 2,1 Prozent
  • Sachkosten: Ausgaben insgesamt 2,33 Milliarden Euro, Anstieg um 6,1 Prozent
  • Zinsen, Steuern, Ausbildung: Ausgaben insgesamt 212 Millionen Euro, Anstieg um fast 6 Prozent

Quelle: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie 

(Redaktion)


 


 

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