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Offenlegungspflicht

Bei Nichteinhaltung droht Ordnungsgeld

Bis zum 31. Dezember 2009 hatten Unternehmen Zeit, ihre Jahres-und Konzernabschlüsse für das Geschäftsjahr 2008 beim elektronischen Bundesanzeiger zu hinterlegen. Wer dies noch nicht erledigt hat, sollte das nachholen – ansonsten kann es zu einem hohen Ordnungsgeld kommen.

Wer ist offenlegungspflichtig?

Offenlegungspflichtig sind alle Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und Personengesellschaften (KG, OHG), bei denen keine natürliche Person unbeschränkt haftet (GmbH & Co. KG, GmbH & Co. OHG), sowie Großunternehmen , die nach dem Publikationsgesetz veröffentlichungspflichtig sind.

Verfahren

Die Unterlagen werden vom Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers geprüft. Sofern die eingereichten Unterlagen nicht fristgerecht oder unvollständig eingereicht wurden, wird das Bundesamt für Justiz informiert. Ein hohes Ordnungsgeld kann die Folge sein: Werden die Unterlagen nicht innerhalb von sechs Wochen nachgereicht, können 2.500 Euro bis 25.000 Euro als Strafe erhoben werden.

Um der Offenlegungspflicht nachzukommen, ist es ratsam, frühzeitig mit dem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu sprechen.

Weitere Informationen stellt das Bundesamt der Justiz im Internet zur Verfügung. 

IHK Hannover

(Redaktion)


 


 

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