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Erstes SWATH Offshore-Serviceschiff zu Wasser gelassen

Das erste Spezialschiff für die Wartung und Versorgung des größten Offshore-Windparks in der Nordsee ist jetzt in Lemwerder im Landkreis Wesermarsch zu Wasser gelassen worden. Der Windparktender wurde auf der Werft Abeking & Rasmussen in so genannter SWATH -Technologie gebaut.

Auf den ersten Blick sieht das 26 Meter lange Schiff wie ein Katamaran aus. Doch statt auf zwei Rümpfen steht das Deck auf zwei torpedoförmigen Auftriebskörpern, die weit unter der Wasserlinie liegen. Über Stützen sind sie mit einer Plattform verbunden, die den eigentlichen Aufbau trägt. Diese spezielle Rumpfform – bezeichnet als Small Waterplane Area Twin Hull (SWATH) - ist besonders unempfindlich gegen Seegang und ermöglicht sicheres Arbeiten auch bei rauer See. Darauf kommt es auch der Bard-Gruppe an, die den ersten kommerziellen Offshore-Windpark 100 Kilometer von der Küste entfernt baut und betreibt. Das neue Schiff wird direkt im Windpark stationiert und dem Serviceteam auch bei meterhohen Wellen ein gefahrloses Übersetzen von einer Wohn- und Umspannplattform aus ermöglichen. 

Noch in diesem Monat sollen die ersten Fundamente für die riesigen Windmühlen im 40 Meter tiefen Meeresgrund verankert werden. Von einem Kranschiff aus, das Bard speziell hierfür hat bauen lassen, sollen anschließend die Türme, Gondeln und Rotoren montiert werden. Im Frühjahr sollen die ersten Windturbinen in Betrieb gehen, bis Anfang 2011 alle 80 Anlagen aufgestellt sein. Der gesamte Windpark kann rund 400.000 Mehrpersonenhaushalte mit Strom versorgen. 

Innovatives Niedersachsen

(Redaktion)


 


 

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