Weitere Artikel
PR-Kolumne

PR-Materialien - für jeden etwas

Image-Broschüren, Hand-outs, Unternehmens-Filme fürs Internet – die Möglichkeiten zur Kommunikation mit Ihren Zielgruppen beschränken sich nicht nur auf Pressearbeit oder Webseiten-Texte. Doch welche Materialien eignen sich für welchen Zweck? Wie lassen sich Ideen professionell umsetzen und wie erreichen die Informationen den richtigen Adressaten? Die wichtigsten Kommunikationsmittel stellt dieser Beitrag vor.

Der Transport von Unternehmens-Image und -Botschaften ist auf vielfältigen Wegen möglich. Die Grenzen von PR und Marketing sind dabei fließend. Je komplexer ein Unternehmen ist, je umfangreicher das Angebot und je vielschichtiger die Zielgruppen, desto sinnvoller ist der Einsatz unterschiedlicher Kommunikationsmittel. Jedes bietet ganz eigene Präsentationsmöglichkeiten und eignet sich besonders gut für die Vermittlung bestimmter Inhalte oder die Ansprache spezieller Zielgruppen.

Mögliche PR-Materialien sind beispielsweise:

  • Image-Broschüren
  • Flyer
  • CD-ROMs
  • Videofilme
  • Geschäftsberichte
  • Datenblätter
  • White-Paper / Case Studys / Anwenderberichte
  • Merkblätter
  • Mitarbeiter- / Hauszeitschriften
  • Kundenzeitschriften
  • Newsletter
  • Blog
  • Website

Egal, für welche Form der Präsentation Sie sich entscheiden – sie sollte ihrer Aussage und ihrem Erscheinungsbild nach zum Unternehmen und den bisherigen Veröffentlichungen passen. Das ist Grundlage für die Schaffung eines Wiedererkennungswertes und den Aufbau eines glaubhaften Images.

Mit den Online-PR-Materialien (Newsletter, Blogs, Website, etc.) werden sich einige der zukünftigen Beiträge intensiv beschäftigen. Deshalb an dieser Stelle zunächst ein Überblick über die klassischen Kommunikationsinstrumente.

Drucksachen

Alle Materialien, die gedruckt werden, fallen in diese Kategorie, also Flyer, Broschüren, Prospekte, Geschäftsberichte und Ähnliches.
Die Gestaltung sollte funktional, sinnvoll und der Aufgabe entsprechend eingesetzt werden. Dazu bedarf es eines gekonnten Umgangs mit Typografie, Schrift und Designelementen oder der Mithilfe eines erfahrenen Grafikers. Schrift dient nicht nur der guten Lesbarkeit – sie erfüllt ebenso gestalterische Funktionen. Auch die Farbwahl hat einen entscheidenden Einfluss auf die Wirkungsweise. Mit beidem sollte nicht zu stark experimentiert werden. Empfehlenswert ist es, sich auf ein oder zwei feste Schriften und Farben festzulegen und diese in allen Veröffentlichungen zu verwenden.

Die Auswahl der verwendeten Bilder ist fast ebenso wichtig wie ein guter Text. Doch ein perfektes Foto und ein professioneller Text ergeben noch nicht automatisch ein aussagekräftiges Ergebnis. Vielmehr muss beides eine sinnvolle und harmonische Einheit ergeben. Der Textstil kann sich je nach Veröffentlichung erheblich unterscheiden – und sollte dies auch. Jede Zielgruppe verlangt eine andere Ansprache – mal sachlich-informativ, mal aktivierend-begeisternd.

In einem Flyer ist kein Platz für ausschweifende Erklärungen. Kurze, prägnante Texte, Auflistungen und aussagekräftige Fotos schon eher. In einem Geschäftsbericht sind redaktionelle Inhalte weniger gefragt – höchstens in der Einleitung. Die Image-Broschüre hingegen bietet viel Raum für ebenso werbliche wie informative Texte, viel Design und großflächige Bilder.

Im Produktionsaufwand liegt ein weiterer großer Unterschied zwischen den einzelnen Materialien – entsprechend unterschiedlich werden sie eingesetzt. Die recht günstigen Flyer können großzügig ausgelegt und verteilt werden. Hochglanz-Imagebroschüren sind eher etwas für ausgewählte Interessenten oder potenzielle Investoren.

Videos

Die Einsatzmöglichkeiten von Videos sind vielfältig und richten sich nach den Interessen des Unternehmens und den Anforderungen der Zielgruppe. Sie lassen sich einsetzen zur Vorstellung neuer Produkte, anlässlich eines Firmenjubiläums oder einfach zum Transport des Unternehmensimages. Einsetzbar sind Filme bei Veranstaltungen, Messen oder auf der Firmen-Homepage.

Der Vorteil liegt darin, dass gerade komplexe Themen und Abläufe in bewegten Bildern wesentlich besser und unterhaltsamer präsentiert werden können als in langen theoretischen Texten. Auch eine Live-Übertragung und/oder Archivierung von wichtigen Ereignissen oder Pressekonferenzen beispielsweise im Internet kann sinnvoll sein. Der Vorteil: die Zielgruppe muss nicht zwangsläufig am Ort des Geschehens sein und kann sich sogar zeitversetzt informieren.

So effektiv der Einsatz von Videos auch sein kann, so schwierig ist deren professionelle und zielgerichtete Umsetzung und Ausführung. Bildmaterial, Storyboard, Sprecher und Schnitt - hier ist auf jeden Fall Hilfe von Profis gefragt. Sollte Ihnen vor Ort kein Unternehmen zur Verfügung stehen, finden Sie online viele Firmen, die auch bundesweit agieren.

CD-ROM

Noch umfangreichere Möglichkeiten als der Film bieten CD-ROMs. Hier können verschiedene Medientypen miteinander verbunden werden. Texte, Grafiken, Videos und Musik lassen sich sinnvoll kombinieren. Dieses Verfahren eignet sich besonders gut zur umfassenden Vorstellung komplexer Inhalte, wie der Erklärung von Produktionsabläufen, ganzer Unternehmenspräsentationen, Bilanzvorstellungen oder Pressemappen. Unterhaltsam wird es mit der Einbindung von Spielen, Fotostrecken oder Interviews.
Konzeption und Erstellen der Inhalte sind aufwändig. Ist der Prototyp jedoch erst einmal fertig, lassen sich CD-ROMs jedoch kostengünstig vervielfältigen und verteilen.

(Katrin van Herck)


 


 

PR-Kolumne
Pressearbeit
Öffentlichkeitsarbeit
van Herck

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "PR" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: