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Pressemitteilungen richtig verbreiten: 5 Tipps für Ihren Erfolg

Auch im Zeitalter von Facebook & Co. kommt Pressemitteilungen eine hohe Bedeutung zu. Sie schaffen Aufmerksamkeit für ein Unternehmen, unterstützen die Markteinführung neuer Produkte, schaffen Transparenz in der Firmenpolitik und legen Entwicklungen und Trends offen. Diese fünf Grundregeln sollten Sie beim Verbreiten von Pressemitteilungen beachten ...

Auch im Zeitalter von Facebook & Co. kommt Pressemitteilungen eine hohe Bedeutung zu. Wurden früher News lediglich über Printmedien sowie Hörfunk und Fernsehen verbreitet, stehen sie heute über digitale Medien sekundenschnell einem breiten Publikum zur Verfügung. Doch auch, wenn sich die Wege der Streuung gewandelt haben – die Empfehlungen zum Aufbau, zum Informationsgehalt und dem Schreibstil von Pressemitteilungen haben weiterhin Gültigkeit.

Pressemitteilungen schaffen Aufmerksamkeit: Sie steigern die Bekanntheit eines Unternehmens über den Kreis der Stammkundschaft hinaus, unterstützen die Markteinführung neuer Produkte, schaffen Transparenz in der Firmenpolitik und legen Entwicklungen und Trends offen. Möchten auch Sie in die aktive Informationspolitik einsteigen, sollten Sie folgende fünf Grundregeln beachten:

1. Wählen Sie Ihre Informationen gezielt aus!

„Tue Gutes und rede darüber!“ Ja – aber nicht um jeden Preis. Redakteure werden mit unzähligen Pressemitteilungen und Mails regelrecht „bombardiert“. Mitteilungen ohne echten Nachrichtenwert verschwenden nicht nur Ihre Zeit und die der Redakteure, sie verringern auch die Chance, zukünftig mit Pressemitteilungen des Unternehmens die Aufmerksamkeit der Redaktionen zu erlangen. Bündeln Sie Ihre Informationen und fangen Sie Ihre Leser – und im Vorfeld den Redakteur – bereits mit den ersten Sätzen ein. Der Überschrift kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu: Kurz und prägnant gibt sie den Lesern einen Einblick ins Thema der Mitteilung. Der erste Absatz fasst sodann die Kernaussagen zusammen. Erklärungen, Hintergründe und detaillierte Erläuterungen kommen an späterer Stelle, damit sich der Text problemlos von hinten nach vorne kürzen lässt und trotzdem verständlich bleibt. Zusätzliches Bildmaterial, Statistiken mit Quellenangaben oder Zahlen und Fakten erhöhen den Nachrichtenwert und damit die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung. 

2. Schreiben Sie prägnante Texte!

Pressemitteilungen haben ihren eigenen Stil. Lange Ausschweifungen und überflüssiges Beiwerk haben in diesen Texten nichts zu suchen. Pressemitteilungen sind kurz, prägnant und bringen die Kernaussagen schnell auf den Punkt. Eine hohe Informationsdichte und gute Lesbarkeit sind zwingende Voraussetzungen für eine Veröffentlichung. Auch der Sprachstil folgt einem eigenen Muster: keine Werbeaussagen, keine Substantivierungen, aktive Formulierungen mit Verben und keine Superlative. Orthografische und grammatikalische Korrektheit sind selbstverständlich, beachten Sie daher das Vier-Augen-Prinzip und ziehen Sie im Zweifel externe Lektoren hinzu.

3. Achten Sie auf treffsichere Verteiler!

Eine Pressemitteilung ist nur so gut wie ihr Verteiler. Eine genaue Kenntnis der Zielgruppe und deren Wege zur Informationsbeschaffung ist daher das A und O bei der Verteilererstellung. In einen qualitativ hochwertigen Verteiler gehören neben den Kontaktdaten der Redaktionen die Erscheinungsweise der jeweiligen Medien, der Redaktionsschluss, die Auflagenhöhe, das Verbreitungsgebiet sowie die Charakteristik und die Zielgruppe.  Die Pressemitteilung kann noch so informativ, gut strukturiert und lesbar sein – wenn der Verteiler nicht auf die Zielgruppe abgestimmt ist, erreichen die Informationen sprichwörtlich nicht den Empfänger. Ein Verteiler muss stets aktuell sein – überlegen Sie daher im Vorfeld, ob Sie Ihren Verteiler selbst erstellen und aktuell halten möchten ober lieber auf professionelle Anbieter zurückgreifen.

4. Wählen Sie einen günstigen Versandzeitpunkt!

Verschiedene Faktoren haben Einfluss darauf, ob Ihre Pressemitteilung bei den angeschriebenen Redaktionen Aufmerksamkeit erfährt: die Tageszeit (in den frühen Nachmittagsstunden sind Redakteure oft im Büro), der Wochentag etc. Wählen Sie daher den Versandzeitpunkt für Ihre Pressemitteilung sorgfältig aus. Beachten Sie dabei Vorlaufzeiten, Erscheinungsweisen und eventuell Schwerpunktthemen Ihrer ausgewählten Medien. Je mehr auch solche Begleitfaktoren bedacht wurden, desto größer sind die Chancen für eine Veröffentlichung!

5. Betreiben Sie eine strukturierte Nachbereitung!

Beobachten Sie nach dem Versand Ihrer Pressemitteilung deren Erfolg: Welche Medien haben veröffentlicht, welche Reaktionen kamen, welche Bounces (geblockte E-Mails / Fehler in der Zustellung) traten auf?  Pflegen Sie diese Informationen in Ihren Verteiler ein und speichern Sie das Wissen für zukünftige Aktionen ab. Nur mit einer konsequenten Bearbeitung der Bounces sowie einer Erfolgsanalyse werden Sie Schritt für Schritt die Treffsicherheit für Ihre Pressemitteilungen erhöhen.

(Redaktion)


 


 

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