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Prognose

„Unternehmergeist ist gefordert“

Zu dieser Überzeugung gelangt Jörn Kater, Leiter Metropolregion Hannover des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), bei der Prognose für den niedersächsischen Mittelstand für das Geschäftsjahr 2017. „Den nach wie vor guten Konjunkturdaten stehen auch neue und alte Herausforderungen gegenüber, die nach den Stärken des Mittelstands verlangen.“

Dazu zählt Kater unter anderem den Paradigmenwechsel vom Diesel- zum Elektromotor bei VW. „Hier wird die Innovationskraft von zahlreichen mittelständischen Zulieferern gefordert sein, um diese für alle Beteiligten große Aufgabe erfolgreich zu meistern. Exportorientierte Unternehmer werden sich zudem mit den Folgen des Brexit beschäftigen müssen. Schließlich ist Großbritannien laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen das zweitwichtigste Bestimmungsland niedersächsischer Exportgüter. Der Wandel vom EU-Mitglied zum nichteuropäischen Handelspartner wird für unsere mittelständischen Unternehmen viele bürokratische, aber auch finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen.

Außerhalb der Metropolen leiden zudem noch immer viele Unternehmen unter einer mangelhaften digitalen und verkehrstechnischen Infrastruktur. Das mindert nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der dort ansässigen Firmen, sondern steigert auch den Fachkräftemangel. Als Stimme des Mittelstands fordern wir deshalb die Politik auf, mehr in die Infrastruktur in der Fläche zu investieren und einer Verödung des ländlichen Raums entgegen zu wirken. Denn mit dem Unternehmergeist des Mittelstands lassen sich die meisten anderen Herausforderungen bestens meistern.“

Quelle: BVMW

(Redaktion)


 


 

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