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ConventionCamp 2011

ConventionCamp gibt mit Projekt „Menschen für die neue Welt“ Impulse für nachhaltige Mobilität

Am Dienstag, 8. November 2011 startet das ConventionCamp 2011 auf dem Messegelände in Hannover. Die Konferenz zur digitalen Zukunft ruft Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft und Internet-Szene auf, beim diesjährigen Projekt „Menschen für die neue Welt“ mitzumachen. Das Ziel ist, innovative Ansätze für nachhaltige Mobilität in Niedersachsen zu entwerfen. Dabei werden Ideengeber vor Ort selbst zu Projektmachern.

Zur Auftaktveranstaltung im Convention Center erwarten die Veranstalter rund 1.500 Gäste, die in mehr als 50 Workshops, Sessions und Events Zukunftsthemen diskutieren. Das hannoversche ConventionCamp (www.conventioncamp.de) ist eine der größten Internetkonferenzen Deutschlands und wurde bei der CeBIT mit dem „Leader in the Digital Age Award“ ausgezeichnet.

ConventionCamp 2011: rund 1.500 Teilnehmer, 50 Veranstaltungen und 21 Awards

Autor Frank Schätzing („Der Schwarm“, „Limit“), Speaker und Special Guest beim ConventionCamp 2011, sagt: „Es gibt nur Gegenwart. Und die Zukunft ist das Produkt der Entscheidungen, die wir jetzt treffen.“ In diesem Sinne wird das neue Projekt Menschen wird aus Wirtschaft, Forschung, Medien und der Internet-Szene gemeinsam für ein neues Denken und neue Lösungsansätze mobilisieren.

„Smart Mobility – Impulse für nachhaltige Mobilitätskonzepte der Zukunft“ und „Smart Cities – Impulse für nachhaltige metropole Infrastrukturen“ sind die Kernthemen des offenen Initialworkshops. Das zentrale Projekt „Menschen für die neue Welt“ startet mit Berichten und Impulsvorträgen. So eröffnet Wolfgang Müller-Pietralla, Leiter Zukunftsforschung und Trendtransfer beim Volkswagen Konzern, mit seiner Keynote „Mixed Mobility – Mixed Realities“ die Diskussion über die Mobilität der Zukunft. Dr. Hendric Hallay, Leiter Carsharing der Marke Volkswagen, stellt vernetzte Mobilitätskonzepte anhand des Carsharing-Projekts „Quicar“ vor, das Volkswagen im November als Pilotprojekt in Hannover startet. Uwe Tschischak, Leiter Mobilitätskonzepte bei der Volkswagen Financial Services AG, berichtet von innovativen und flexiblen Mobilitätskonzepten der näheren Zukunft. Dazu gehören die Integration von mobilen Online-Diensten, alternativen Antriebstechnologien sowie Fahrzeugnutzungsmodellen mit geringen Laufzeiten bis hin zur minutengenauen Taktung. Diskutiert werden Fragen wie „Wie wollen Bewohner großer Städte zukünftig mobil sein?“ und „Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit aus?“.

Wichtigstes Projekt-Element ist der Initialworkshop, der auf dem ConventionCamp in Form eines „World Café“ angeboten wird. Mit dieser Workshopmethode können die Teilnehmer gemeinsam Ideen für konkrete Projektansätze entwickeln. Ein „World-Café“ bringt Menschen in ein konstruktives Gespräch und ruft binnen kurzer Zeit Wissen und Ideen einer großen Gruppe ab. Neue Perspektiven, Denkweisen und Handlungsoptionen werden gesammelt, bis zu fünf Projektgruppen können sich bilden.

Die Gruppen entwickeln die Ideen übers Jahr weiter und präsentieren die Ergebnisse als Publikation auf dem nächsten ConventionCamp, am 27. November 2012. Unterstützt durch eine gemeinsame Infrastruktur im Web 2.0, regelmäßige Treffen in der realen Welt und eine gemeinsame Außenkommunikation arbeiten die Gruppen an konkreten Lösungen. Im Fokus stehen immer die Umsetzungschancen einer Projektidee in der Region rund um die niedersächsische Landeshauptstadt.

Mitveranstalter Ingo Stoll betont: „Das Projekt ‚Menschen für die neue Welt‘ ist hier genau richtig angesiedelt. Denn das ConventionCamp ist inzwischen eine der wichtigsten Konferenzen zur digitalen Zukunft bundesweit.“ Die Veranstaltung biete ein einzigartiges Crossover aus Fachkongress und (Un-)Konferenz, mit hochkarätigen und interdisziplinären Speakern und Teilnehmern. Schirmherr ist der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister.

Alle Mitwirkenden am Gesamtprojekt „Menschen für die neue Welt“ werden mit ihren Beiträgen, Ideen und Ergebnissen am Ende des Projektes in der gemeinsamen Abschlusspublikation unter Creative-Commons-Lizenz genannt. Die Veranstalter verknüpfen damit konkrete Erwartungen. Ingo Stoll: „Wir hoffen natürlich, dass anschließend mindestens eines der Konzepte ab Ende 2012 auch in die Umsetzung geht!“

(Redaktion)


 


 

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