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Robert Enke

Trauerfeier

Gestern wurde Robert Enke die letzte Ehre erwiesen – emotional, würdevoll und andächtig. In der AWD-Arena fanden sich 35.000 Trauernde zusammen und erlebten einen Abschied, den es so in der Deutschen Geschichte noch nicht gegeben hat.

Neben der Fußballnationalmannschaft war auch der ehemalige Nationaltrainer Jürgen Klinsmann anwesend sowie die Familie von Robert Enke. Ein Streichquartett der Musikhochschule Hannover leitete die Trauerfeier ein. Anschließend sprachen Martin Kind und DFB-Präsident Theo Zwanziger. „Robert, du warst Nummer eins im echten Sinne des Wortes“, so Martin Kind. Theo Zwanziger betonte, dass nach Enkes Freitod „nun Werte wie Maß, Balance, Fairplay und Respekt gefragt“ sind. Fußball sei nicht alles, erklärte er und wollte so an die Eltern junger Fußballer appellieren.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff würdigte den Menschen und Sportler Robert Enke in seiner Rede. Die Anteilnahme zum Tod von Robert Enke sei über die Grenzen von Hannover hinaus zu spüren gewesen, beschreibt Christian Wulff. Oberbürgermeister Stephan Weil betonte, wie seine Vorredner, die Stärke und den tapferen Auftritt von Teresa Enke, die mit ihrem Auftritt vor der Öffentlichkeit vielen Menschen geholfen habe.

In Deutschland muss eine bessere Aufklärung über psychische Krankheiten erfolgen, um den Betroffenen zu zeigen: Jeder Mensch hat Schwächen und jeder Mensch hat das Recht, seine Schwächen zu zeigen. Vielleicht hätte so der Suizid von Robert Enke verhindert werden können.

(Redaktion)


 


 

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