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Trauermarsch

Robert Enke

35.000 Menschen waren gestern bei dem Trauermarsch für Robert Enke in Hannover zusammengekommen. Das zeigt, wie sehr seine Familie, seine Kollegen und seine Fans hinter ihm standen – trotz der Krankheit von Robert Enke.

„Depression“ sei ein Tabu-Thema im Fußball, hieß es in der Pressekonferenz am Mittwochmittag. Robert Enke hatte Angst, seine Krankheit öffentlich zu machen, weil er Angst um seine Familie und um seine Karriere hatte. Der Trauermarsch aber zeigte, wie sehr seine Fans hinter ihm standen.

Die Trauerfeier für Robert Enke fand in der Marktkirche in Hannover statt. Theo Zwanziger, Joachim Löw, Oliver Bierhoff, Michael Ballack sowie 96-Präsident Martin Kind, der Manager Jörg Schmadtke und die Mannschaftskollegen nahmen an der Andacht teil. Auch Robert Enkes Frau Teresa begleitete die Trauerfeier.

Nach der Messe gab es einen Trauermarsch von der Innenstadt zum Nordeingang des Stadions. 18 Kondolenzbücher lagen aus, in die sich die Fans eintragen konnten.

Das Länderspiel gegen Chile am kommenden Wochenende wurde abgesagt.

(Redaktion)


 


 

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