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Steuergutschrift für innovative Kleinunternehmen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plant, Unternehmen Steuergutschriften für Personalkosten einzuräumen, die sie zur Steigerung der Innovationskraft aufwenden. Damit sollen neue Branchen gefördert werden.

Unternehmer, die Neues probieren, sollen per Steuergutschrift belohnt werden. Dabei soll kleineren Unternehmen ein höherer Fördersatz gewährt werden als der Großindustrie. Die Steuergutschrift soll außerdem vollständig ausgezahlt werden, wenn die Firmen keine Gewinne erzielen, wie es häufig bei Start-ups der Fall ist. Für die steuerliche Förderung von Innovationen sind laut Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen 1,5 Milliarden Euro im Gespräch.

Mit ihrem Vorschlag will Cornelia Quennet-Thielen dazu beitragen, dass in Deutschland bessere Rahmenbedingungen für neue Industrien entstehen. Wie im BMBF wächst auch in Teilen der Berliner Regierung das Bewusstsein, dass der Strukturwandel in Deutschland nicht aus den etablierten Branchen allein entstehen kann, sondern dass zusätzliche Branchen entstehen müssen.

Mit ihrer Forderung könnte die Staatssekretärin allerdings bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble anecken. Denn es ist mehr als fraglich, ob der angesichts der drängenden staatlichen Sparzwänge Spielraum für solche Reformen sieht.

Quelle: Haufe Online-Redaktion

(Redaktion)


 


 

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