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Handelsmarken

Studie: Zunehmende Bedeutung in der Baustoffbranche

Handelsmarken werden im Geschäft zwischen gewerblichen Marktteilnehmern immer wichtiger. Eine Studie ergab: 84 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Handel das Geschäft mit Eigenmarken weiter vorantreiben wird. Dadurch werde sich der Marktanteil von Handelsmarken im Baustoffsegment in absehbarer Zeit von 12 Prozent auf über 20 Prozent erhöhen.

An dieser Entwicklung sind die Hersteller gemäß den Autoren einer Studie der Beratungsgesellschaft Simon Kucher & Partners, Karl-Heinz Sebastian und Rainer Elste, jedoch nicht unschuldig: „Handelsmarken sind keine Reaktion auf Kundenwünsche, sondern werden aktiv von Herstellern und Händlern in den Markt gedrückt.“

Mehr als ein Drittel der Produzenten im Baustoffbereich stelle bereits heute Marken für Handelsunternehmen her, um die eigene Produktion auszulasten. Handelsmarken sind im Durchschnitt 27 Prozent günstiger als vergleichbare Herstellermarken. Die Hersteller wollen sich gemäß der Studie jedoch nicht auf einen Preiskampf einlassen. Stattdessen würden sie versuchen, ihre Marken preislich möglichst weit von den Handelsmarken zu entfernen und mit Innovationen und Zusatzangeboten zu punkten.

Markt und Mittelstand

(Redaktion)


 


 

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