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  • 07.06.2013, 09:11 Uhr
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  • Münsterland
Umfrage zu Urlaubsplänen

Balkonien im Trend – über 50% der Arbeitnehmer bleiben im Urlaub zu Hause

Laut einer aktuellen Umfrage machen viele Arbeitnehmer "Balkon-Urlaub": Jeder Vierte verzichtet aus finanziellen Gründen auf eine Urlaubsreise, ebenso viele stehen auch während des Urlaubs in ständigem Kontakt mit Chefs und Kollegen. 14% geben zu, sie hätten schon einmal behauptet, im Urlaub nicht erreichbar zu sein.

Der Sommer rückt näher und Arbeitnehmer sehnen sich danach, dem Büro zu entfliehen. 62 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland geben an, Urlaub nehmen zu wollen. Doch planen gut die Hälfte (51 Prozent) zu Hause zu bleiben und nicht zu verreisen. Die bundesweite Umfrage von CareerBuilder.de ergab, dass für jeden vierten Arbeitnehmer (24 Prozent) eine Urlaubsreise aus finanziellen Gründen nicht in Frage kommt. Weitere 14 Prozent geben an, sich zwar einen Urlaub leisten zu können, aber dennoch keine Pläne haben, diesen auch zu machen.

„Urlaub ist nicht nur gut für den Arbeitnehmer, sondern auch für das Unternehmen im Allgemeinen“, erklärt Oskar Ehehalt, Geschäftsführer der CareerBuilder Germany GmbH. „Aufgrund der anhaltend angespannten konjunkturellen Situation arbeiten zahlreiche deutsche Unternehmen nach wie vor mit reduzierter personeller Besetzung. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, dass Arbeitnehmer den ihnen zustehenden Urlaub nutzen, um Kraft zu tanken für die täglichen Herausforderungen des Arbeitsalltags.“

Die Umfrage offenbart noch weitere Trends und Themen:

  • Vollkommene Loslösung vom Büro während des Urlaubs ist nicht immer möglich – Jeder vierte Arbeitnehmer (24 Prozent) kontaktiert während des Urlaubs seinen Arbeitsplatz. Mehr als ein Drittel der Manager (35 Prozent) erwartet von seinen Mitarbeitern, sich während des Urlaubs am Arbeitsplatz zu melden, knüpfen diese Erwartungshaltung aber an die Frage, ob der Mitarbeiter in ein Großprojekt oder wesentliches Problem innerhalb des Unternehmens involviert ist.14 Prozent der Mitarbeiter gaben an, ihrem Vorgesetzten gesagt zu haben, nicht erreichbar zu sein, um im Urlaub nicht kontaktiert zu werden.
  • Den Familienausflug versäumt – 25 Prozent der Arbeitnehmer mussten nach eigenen Angaben schon einmal arbeiten, während die Familie ohne sie in Urlaub fuhr.
  • Urlaub verschenkt – 26 Prozent der Arbeitnehmer berichteten, letztes Jahr auf ihren Urlaub verzichtet zu haben, weil sie keine Zeit hatten, ihn zu nutzen. Fünfzehn Prozent verzichteten letztes Jahr auf vier oder mehr freie Tage.

Damit der Urlaubseffekt anhält

Oskar Ehehalt gibt die folgenden Tipps für einen Urlaub mit optimalem Erholungswert:

  • Alle Beteiligten in die Urlaubsplanung einbeziehen – Urlaubspläne sollten immer mit Kollegen und Familienmitgliedern koordiniert werden, um keine großen Projekte oder wichtigen Besprechungen zu versäumen. So vermeidet man den gefürchteten Effekt, zu viel Zeit des Urlaubs mit Arbeit verbringen zu müssen.
  • Firmenrabatte erfragen – Viele Arbeitgeber bieten ihren Arbeitnehmern Rabatte für Reisen oder persönliche Unterhaltung. Wer sich diese Vergünstigungen zunutze macht, profitiert von einem erschwinglicheren Urlaub oder sogar von der Chance, überhaupt verreisen zu können.
  • Oberstes Ziel Erholung – Jeder zehnte Arbeitnehmer (10 Prozent) fühlt sich im Urlaub schuldig, weil er nicht an seinem Arbeitsplatz ist, und genießt seinen bezahlten Urlaub deshalb nicht. Allerdings ist der Urlaub dazu da, vom Arbeitsstress Abstand gewinnen zu können und dadurch nach der Rückkehr ins Büro wieder motivierter und produktiver zu sein.

An der Umfrage von CareerBuilder.de haben 400 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren aus Deutschland teilgenommen.

(Redaktion)


 


 

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