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Vorsicht bei Geschenken zur Weihnachtszeit

Bestechung oder doch nur eine Nettigkeit – jedes Jahr aufs Neue verschicken Unternehmen Präsente an ihre Geschäftskunden zu Weihnachten. Doch ab wann spricht man von Bestechung und was ist rechtlich dabei zu beachten?

In knapp drei Wochen ist Weihnachten und Präsente von den lieben Geschäftskunden flattern zur Türe herein. Oft ist es nicht nur Wein sondern auch VIP Karten für Events oder ähnlich teure Geschenke. Die Folge: Vorwürfe der Korruption oder Bestechung.
Doch ab wann spricht man von Bestechung und wie kann ich es umgehen?

Was ist Bestechung?

Nach den Bestimmungen des Strafgesetzbuchs (StGB) ist Bestechung bzw. Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr verboten. Es gilt eine steuerliche Höchstgrenze von 35 Euro, von der die meisten Unternehmer ausgehen. Gesetzlich im Strafgesetzbuch festgehalten ist diese jedoch nicht. Das Problem dabei: Lässt sich eine Verbindung herstellen zwischen der Annahme eines Geschenks und einem damit verbundenen Vorteil, gelte auch kleinere Beträge als Bestechung.

Um den Vorwurf der Bestechung zu umgehen, müssen Unternehmen nur auf eine Kleinigkeit achten: Laut Rechtsanwalt Axel Geiling müssen Geschenke sozial angemessen sein. „Bekommt ein leitender Angestellter eine Flasche Wein, ist das in der Regel noch nicht strafbar. Eine Musical-Karte für 100 Euro oder die Einladung in die VIP-Loge zum Bundesligaspiel sind schon deutlich kritischer zu sehen“. Was man sich merken sollte so Geiling, ob man einem unbeteiligten Dritten bedenkenlos von dem Geschenk erzählen würde, ohne ein schlechtes Gefühl dabei zu haben. Unproblematisch dürfte das bei geringwertigen Aufmerksamkeiten, wie etwa Kalendern, sein.

Quelle: business wissen und Presse Markt und Mittelstand

(Redaktion)


 


 

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