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Einsparung

Deutsche wollen auch 2010 sparen

Seit sechs Jahren fragt das Meinungsinstitut Forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD zu Beginn des Jahres die Deutschen nach ihrem vorsätzlichen Sparverhalten. Viele Bundesbürger haben bereits erkannt, dass durch Optimierung der Energie-, Telefon- und Versicherungsverträge Einsparungen möglich sind.

Die Umfrage zum Sparverhalten der Deutschen, die der Finanzdienstleister AWD auch in diesem Jahr von der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH durchführen ließ, hat ergeben, dass Bundesbürger auch in diesem Jahr sparen wollen. Obwohl jeder Dritte erwartet, im Jahr 2010 weniger Geld zur Verfügung zu haben, steigt der Sparindex, den AWD seit sechs Jahren erheben lässt, wieder an. 72 Prozent wollen im neuen Jahr insgesamt genauso viel oder mehr sparen als im Vorjahr. Im Jahr 2009 waren es 67 Prozent.

Ganz oben auf der Liste der Sparwünsche steht, wie auch in den vergangenen Jahren, der Energieverbrauch: 74 Prozent der Deutschen möchten ihre Kosten bei Strom, Öl, Gas und Wasser reduzieren. Sparen wollen viele Bundesbürger auch bei ihren Versicherungskosten und Telefongebühren. Durch Optimierung dieser Posten, seien Einsparungen realistisch. Dr. Errit Schlossberger, CEO des Verbraucher- und Finanzportals FinanceScout24, bekräftigt:

"Gerade ein systematisches Durchforsten der Energie-, Telefon- und Standard-Versicherungsverträge hilft, bei gleichen Leistungen bares Geld zu sparen. Viele Verträge sind verzichtbar. Bei anderen lohnt ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter."

Konjunkturkrise und drohende Arbeitslosigkeit verunsichern den Bürger und unterstützen den Wunsch, in Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherung zu investieren. Immer wichtiger wird auch das Thema Pflegeversicherung. Durch das neue Bürgerentlastungsgesetz sind seit dem 1. Januar 2010 die Beiträge zur gesetzlichen und privaten Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich voll absetzbar. Dr. Errit Schlossberger meint, dies könne es den Menschen leichter machen, ihre guten Sparvorsätze in die Tat umzusetzen. Bessere steuerliche Abzugsmöglichkeiten der Krankenversicherungsbeiträge entlasten das Budget.

Tatsächlich ergab eine Umfrage durch die YouGov Psychonomics AG im Auftrag der Versicherungskammer Bayern, dass 83 Prozent mehr für ihre private Altersvorsorge zurücklegen wollen und 26 Prozent der Befragten könnten sich vorstellen, ihre Steuerersparnis für den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung zu verwenden. 19 Prozent würden über eine private Pflegezusatz-Versicherung nachdenken.

Quellen: AWD Holding, FinanceScout24

(Redaktion)


 


 

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