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Imagestudie

Großes Vertrauen in Ärzte, Polizisten und Feuerwehrleute

Marketagent.com untersuchte in einer Imagestudie die Vertrauenswürdigkeit von 27 verschiedenen Berufsgruppen. Dazu wurden 2.012 Menschen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz (DACH-Region) befragt. Die Ergebnisse sind eindeutig.

Gesundheitswesen, Polizisten, Feuerwehrleute

Im Gesundheitswesen Tätige (Ärzte, Apotheker, Krankenschwestern & -pfleger) sowie Polizisten und Feuerwehrleute belegen in der DACH-Region bei der Frage nach der Vertrauenswürdigkeit ihrer Profession die fünf Spitzenplätze. Das Vertrauen in Mediziner ist vor allem bei unter 19- und bei über 60jährigen besonders ausgeprägt. In diesen beiden Altersgruppen geben jeweils über die Hälfte aller von Marketagent.com Befragten an, der Berufsgruppe der Ärzte zu vertrauen (50,2 Prozent bzw. 54,2 Prozent, insgesamt 41,1 Prozent).

Politiker, Autoverkäufer, Immobilien- und Versicherungsmakler

Am anderen Ende der Liste finden sich Politiker und Autoverkäufer und die Makler von Immobilien und Versicherungen. Sie können jeweils nur von deutlich weniger als 2 Prozent aller Befragten das Prädikat „vertrauenswürdig“ erwarten. Vor allem in Deutschland und der Schweiz werden Politiker besonders kritisch gesehen und landen jeweils abgeschlagen auf dem letzten Platz. Vielleicht ein kleiner Hoffnungsfunken: In der Altersgruppe der überwiegend noch nicht wahlberechtigten 14-19jährigen ist das Vertrauen zu Politikern ein bisschen größer (5,2 Prozent)

Bankangestellte

Unterschiede zwischen den in der Befragung berücksichtigten Ländern zeigen sich zum einen bei den Bankangestellten: Genießen diese in Österreich immerhin das Vertrauen von 17,7 Prozent aller Befragten, sind es in Deutschland nur 9,3 Prozent (Schweiz 13,7 Prozent). Umgekehrt vertrauen Pfarrern/Priestern in Deutschland 16,4 Prozent, in Österreich nur 10,4 Prozent (Schweiz 13,9 Prozent). Offensichtlich schlagen sich hier die jüngsten Missbrauch-Skandale in der katholischen Kirche nieder.

Moderatoren

Ein Berufsstand, der länderübergreifend in der jungen Altersgruppe immerhin von 7,6 Prozent der Befragten als vertrauenswürdig bezeichnet wird, bei älteren Befragten jedoch nur das Vertrauen von gut einem von 200 Befragten gewinnen kann (0,6 Prozent), ist der der Moderatoren. Sicherlich ein Indiz für das unterschiedliche Mediennutzungs- und wahrnehmungsverhalten von Jung und Alt.

Interessanterweise hält in Deutschland ein Viertel aller Befragten keine einzige der 27 vorgeschlagenen Berufsgruppen für besonders vertrauenswürdig, in den beiden südlichen Nachbarländern hat nur weniger als ein Sechstel keinerlei Vertrauen in die Angehörigen der vorgeschlagenen Tätigkeitsfelder.

Im Rahmen der Studie wurden die Teilnehmer auch noch zu ihrer eigenen beruflichen Situation befragt: Die Frage, inwieweit mit der derzeitigen Position der Traumberuf erfüllt sei, beantworteten neun von 100 in Deutschland Befragten mit „überhaupt nicht“, mehr als doppelt so viele wie in der Schweiz (4,1 Prozent), wo jeweils fast sieben von zehn Befragten ihre derzeitige Tätigkeit „voll und ganz“ bzw. „eher schon“ als den Traumberuf bezeichnen.

„Das insgesamt niedrigere Vertrauen in diverse Berufsgruppen in Deutschland geht offensichtlich einher mit einer höheren Unzufriedenheit mit der eigenen Tätigkeit“, kommentiert Christian Jung, Sales Director von Marketagent.com in Deutschland.

Quelle: Marketagent.com

(Redaktion)


 


 

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