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Weihnachten

14 Millionen Deutsche wollen Geschenke online kaufen

14,3 Millionen Deutsche kaufen dieses Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet. Das ist ein Drittel mehr als im Vorjahr und entspricht jedem fünften Bundesbürger ab 14 Jahren. Hinzu kommen weitere 8,6 Millionen, die Interesse am Online-Kauf von Präsenten haben, aber noch unentschlossen sind.

Das ergab eine Umfrage von BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut forsa. „Für bis zu 23 Millionen Deutsche ist das Web die ideale Shopping-Meile im Weihnachtseinkauf“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Computerspiele, Handys, PCs, Flachbild-Fernseher und Digitalkameras sind besonders beliebte Geschenke.“ Diese Hightech-Produkte sind nicht nur beliebt, sondern sind auch günstiger im Vergleich zum Vorjahr. 1,4 Millionen der Online-Shopper haben ihre Geschenke für Weihnachten bereits im Web gekauft – und vermeiden so den Stress kurz vor den Feiertagen. Eine Bestellung per Internet kann umständliche Einkaufstouren ersparen.

Vor allem junge Erwachsene ordern ihre Geschenke im Netz. In der Altersgruppe von 18 bis 44 Jahren geht jeder Dritte online auf Shopping-Tour. Dagegen wollen nur drei Prozent der Senioren ab 60 Jahren diese Möglichkeit nutzen. Ebenso gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 23 Prozent der Männer Präsente im Web ordern, sind es bei den Frauen nur 18 Prozent. Ein Vergleich der Berufsgruppen zeigt, dass Beamte deutlich herausstechen. 41 Prozent der Beamten kaufen Weihnachtsgeschenke im Web – gegenüber 32 Prozent der Schüler und Studenten und lediglich 14 Prozent der Arbeiter.

Tipps zum Online-Weihnachtseinkauf

1. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Lassen Sie sich von knalligen Webseiten nicht beeindrucken. Zeichen für die Seriosität sind ein Impressum mit voller Anschrift und Nennung des Geschäftsführers sowie verständliche Geschäftsbedingungen (AGB). Der Anbieter muss neben dem Kaufpreis auch die Versandkosten nennen. Kunden sollten die Datenschutzerklärung lesen und prüfen, ob unerwünschte Werbe-Mails abgelehnt werden können. Manche Shops werden von unabhängigen Experten geprüft und erhalten ein Zertifikat oder Siegel. Mit die beste Kontrolle üben die Kunden selbst aus: Auf Shopping-, Preisvergleich- und Auktionsseiten können sie die Händler beurteilen. Anbieter mit guten Bewertungen rücken in die engere Wahl.

2. Sicher bezahlen

Konto- oder Kreditkartendaten müssen über eine sichere Internetverbindung übertragen werden. Das ist erkennbar an den Buchstaben „https“ in der Adresse der Webseite und einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol im Internet-Programm (Browser). Zukünftig sind sichere Webseiten auch an einer grün hinterlegten Adresszeile erkennbar, wenn sich der Betreiber einer unabhängigen Prüfung unterzogen hat. Man kann per Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung zahlen. Es gibt auch Bezahl-Dienste zur Kaufabwicklung, bei denen die Bankdaten nur einmal hinterlegt werden. Vorkasse per Überweisung ist verbreitet, aber riskanter.

3. Die wichtigsten Vorgänge dokumentieren

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die einzelnen Bestellschritte inklusive Geschäftsbedingungen (AGB) ausdrucken. E-Mails, in denen der Händler die Order bestätigt, sollten Kunden ebenfalls aufbewahren.

4. Im Fall der Fälle: Widerrufsrecht nutzen

Die Ware ist gerade geliefert, doch sie erfüllt nicht die Erwartungen? Binnen zwei Wochen darf sie in der Regel an den Verkäufer zurückgeschickt werden. Dann muss der Kaufpreis erstattet werden – und auch die Rücksende-Kosten, wenn der Artikel mehr als 40 Euro gekostet hat.

(Redaktion)


 


 

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