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Weltblutspendetag

Blut spenden und Leben retten

Wer denkt heute schon an morgen? Unfälle passieren jeden Tag und auch vor Krankheiten ist kein Mensch gefeit. Jeder kann unvorhergesehen auf eine Blutspende angewiesen sein und ist froh, im Ernstfall ausreichend versorgt zu werden. 15.000 Blutspenden werden in Deutschland täglich benötigt. Aus diesem Grund will die Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen anlässlich des Weltblutspendetages die Menschen aufmuntern, selbst aktiv zu werden.

"Tatsächlich spenden nur etwa drei bis fünf Prozent der Bevölkerung Blut", so Dr. Hans-Gert Heuft, Leiter des Blutspendedienstes der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Mittelfristig werden aber mehr Blutspenden gebraucht, denn es reiche schon ein temporäres Defizit über ein oder zwei Wochen aus, um zu einem flächendeckenden Mangel bei der Blutversorgung in ganz Deutschland zu kommen, ergänzt Heuft.

Doch Blutspenden ist keine große Sache, dauert nicht besonders lange, tut nicht weh und es kann fast jeder gesunde Mensch, der zwischen 18 und 68 Jahren alt ist und mindestens 50 Kilogramm wiegt. Frauen dürfen maximal viermal, Männer höchstens sechsmal im Jahr spenden gehen, damit der Körper eine ausreichende Erholungszeit bekommt. Vor einer Spende ist es wichtig zu essen und viel zu trinken. Für den Ablauf sollte man daran denken, den Personalausweis dabei zu haben, so der Tipp der TK. Vor der Blutentnahme erfolgt ein kleiner Gesundheitscheck, um die Spendetauglichkeit festzustellen. Wenn keine Auffälligkeiten zu erkennen sind, geht es weiter zur Blutentnahme. Nach Angaben der TK braucht man vor dem Blutspenden keine Angst zu haben. Ein kleiner Pieks, und nach 20 bis 30 Minuten ist schon alles vorbei. Was bleibt, ist das gute Gefühl, mit der eigenen Spende Leben gerettet zu haben.

Für eine Spende können Interessierte den Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Uniklinken, Krankenhäuser oder auch private Blutspendendienste aufsuchen.

Die TK bezieht sich auf Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA).

Quelle: Techniker Krankenkasse

(Redaktion)


 


 

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