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Windenergie

Windparkbau in Neustadt am Rübenberge geht voran

Bauarbeiten in den Windparks Niedernstöcken und Wulfelade werden witterungsabhängig fortgesetzt - die Inbetriebnahme war ursprünglich für 2012 geplant. Aus logistischen Gründen konnten die Rotorblätter nicht mehr angeliefert werden.

Im Windpark Niedernstöcken, in dem fünf Anlagen Typ Enercon E-101 mit jeweils 3 Megawatt elektrischer Leistung entstehen, wurde jetzt die zweite Anlage fertig montiert. Die Arbeiten an den Anlagen, die 101 Meter Rotordurchmesser, eine Nabenhöhe von 135,50 Metern und eine Gesamthöhe von 186 Metern über Boden haben, werden nur bei Windstille durchgeführt. Nur dann können die Rotorblätter, die jeweils rund 50 Meter lang sind und einzeln montiert werden müssen, mit dem Kran hochgezogen werden. 

Die erste Anlage ist bereits fertig montiert und läuft im Probetrieb. Anlage 2 wird ebenfalls noch im Februar in Betrieb gehen. 
Zeitgleich werden für die drei weiteren Anlagen des Windparks die Bauteile angeliefert und die Maschinenhäuser vor Ort zusammen gebaut. Besonders der Straßentransport der Rotorblätter ist sehr aufwändig und bedarf einer perfekten Logistik .
Nach derzeitigem Plan soll die Inbetriebnahme der fünften und letzten Anlage des Windparks im April erfolgen – sofern das Wetter mitspielt. Die Inbetriebnahme der Anlagen war ursprünglich für das vergangene Jahr geplant. Aus logistischen Gründen konnten jedoch die Rotorblätter nicht mehr in 2012 angeliefert werden. Der Grund dafür waren unter anderem unvorhergesehene Straßensperrungen.

Auch die Bauarbeiten am Repoweringprojekt Wulfelade III im Neustädter Ortsteil Wulfelade sind bis auf den Baustellenrückbau und Wegebau weitgehend abgeschlossen. Hier werden zwei Windenergieanlagen Typ Nordex N-43 mit je 600 kW Nennleistung durch eine neue Anlage Enercon Typ E-101 mit einer Gesamthöhe von 150 Metern ersetzt. Die Neuanlage ist bereits seit Dezember 2012 in Betrieb.

Die erste Altanlage ist schon vor längerer Zeit abgebaut worden. Die zweite kann jedoch erst dann abgebaut werden, wenn die daran montierte Mobilfunkstation der Telekom auf die Neuanlage umgesetzt worden ist. Im März soll diese Montage nun erfolgen. Danach wird auch die zweite Altanlage demontiert und der Standort vollständig rekultiviert.
„Es sind nur noch wenige Anlagen dieses Typs in Betrieb, so dass die Altanlagen als Ersatzteilquelle begehrt sind“, sagt Dr. Alexander Jäger-Bloh, Geschäftsführer der dean.
Auch als Lehrmaterial werden sie mittlerweile eingesetzt. So liegt der dean eine Anfrage aus Südafrika vor, wo man das Maschinenhaus und die Rotorblätter als Trainingsmaterial für die Ausbildung von Mechatronikern verwenden möchte.

Die Arbeiten im Windpark Suderbruch, nördlich von Niedernstöcken, sind bis auf den Baustellenrückbau weitgehend abgeschlossen. Dort wurden in 2012 drei Anlagen Enercon E 82 mit 2,3 Megawatt Nennleistung und 108 Metern Nabenhöhe sowie einer Gesamthöhe von 150 Metern errichtet. Auch hier handelt es sich um ein Repowering-Projekt. Die vorhandene Bürgerwindanlage „Alwine“ (Aller-Leine-Tal-Windenergie), die über 660 kW Nennleistung verfügte, wurde durch eine der Anlagen E 82 ersetzt.

Quelle: Unternehmensgruppe Dezentrale Energie

(Redaktion)


 


 

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