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Wohnen im Alter

500 neue Wohnberater für Niedersachsen

Wie sieht eine altersgerechte Wohnung aus? Und kann ich mir einen Umbau überhaupt leisten? Diese und weitere Fragen stellt sich die Generation 50+. Antworten können landesweite Wohnberater liefern und so das selbstbestimmte Wohnen im Alter unterstützen.

Etwa 93 Prozent der älteren Menschen leben in ihren eigenen vier Wänden. Die wenigsten wollen ihr Eigenheim aufgeben. Sie möchten selbständig und selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung so lange wie möglich leben. Durch ausgebildete ehrenamtliche Wohnberater und -beraterinnen werden ältere Menschen in Sachen Wohnen zu Hause beraten. Sie zeigen beispielsweise wie eine Wohnung an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden kann.

Wie wird man Wohnberater/in?

Alle Interessierten könne eine Weiterbildung zum ehrenamtlichen Wohnberater absolvieren. Besonders ehemalige Architekten, Handwerker, Küchenplaner und Sanitärtechniker sowie interessierte Bürger bringen für eine ehrenamtliche Wohnberatung bereits einen wertvollen Erfahrungsschatz mit. In einer sechstägigen Schulung werden die Grundlagen der Wohnberatung vermittelt. Diese umfasst folgende Themen:

  • Bauliche Veränderungen
  • Umorganisation der Wohnung
  • Einsatz von Hilfsmitteln
  • Finanzierungsfragen
  • Unterschiedliche Wohnformen im Alter
  • Kommunikationsgrundlagen für Beratungsgespräche

Geschult werden Wohnberater/innen vom Niedersachsenbüro. Gefördert wird diese Schulung von der Landesregierung mit insgesamt 155.000 Euro jährlich.

In 35 Landkreisen hat sich das Angebot der kostenlosen Wohnberatung bereits etabliert. 

Quelle: Presse Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration

(Redaktion)


 


 

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