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Die mobile Zukunft setzt auf Strom - 18. BMWi-Innovationstag

Bei der wichtigsten Leistungsschau des forschenden deutschen Mittelstands stellt Niedersachsen 2011 erneut seine Stärken als High-Tech-Standort unter Beweis. Hier ansässige Unternehmen und Forschungsinstitute präsentieren in Berlin zahlreiche über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderte Neuentwicklungen. Insgesamt sind auf der alljährlich stattfindenden, branchenübergreifenden Freiluft-Präsentation auf dem Gelände der AiF Projekt GmbH in Berlin in diesem Jahr rund 200 Industrieforschungs-Highlights zu sehen.

Dass auch im Nordwesten der Republik intensiv am Automobil der Zukunft gearbeitet wird, demonstriert unter anderem ein Exponat zur Betankung von Elektrofahrzeugen aus Bad Zwischenahn. Gehen batteriebetriebene PKW erst einmal in die Serienproduktion, werden auch flächendeckend Ladestationen benötigt. Die Weinert Engineering GmbH hat dafür eine Lösung inklusive Abrechnungs- und Buchungssystem mit Hilfe von Mobilfunktechnologie und Transpondertechnik entwickelt.

Einen schnellen und automatisierten Nachweis ausgewählter Aminosäuren und anderer Substanzen in biologischen Flüssigkeiten soll dagegen ein neues Testverfahren der LDN Labor Diagnostika Nord GmbH & Co. KG, Nordhorn, ermöglichen. Damit lassen sich Testprofile bei verschiedenen Erkrankungen erstellen. Das Nachweis-Grundprinzip könnte jedoch auch in medizinfernen Branchen Anwendung finden.

Mit über 750 (Stand Anfang Mai) geförderten Projekten gehört Niedersachsen im bundesweiten Vergleich der ZIM-Nutzung zum Mittelfeld. Für mittelständische Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Land wurden 5,5 Prozent der Gesamtsumme oder gut 90 Millionen Euro bewilligt. Das ZIM-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ist ein in Europa einzigartiges Förderinstrument für mittelständische Kooperationsforschung (KOOP), einzelbetriebliche Projekte (SOLO) und Unternehmensnetzwerke (NEMO). Im Juli 2008 aufgelegt, zeugen inzwischen über 19.000 Anträge von der außerordentlich starken Nachfrage im gesamten Bundesgebiet.

Im Jahr 2010 wurden rund 6.500 Innovationsprojekte mit 800 Mio. Euro bewilligten Fördermitteln für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen angeschoben. Allein das von der AiF Projekt GmbH als Projektträger von ZIM-KOOP verantwortete Modul brachte es dabei auf 4.300 Vorhaben. Diese Dynamik soll mit der Technologieoffensive fortgeschrieben werden. Erklärtes Ziel des BMWI ist es, bis 2013 den Technologiehaushalt von zuletzt 2,3 auf 2,8 Mrd. € zu erhöhen – eine Verdopplung binnen zehn Jahren. In diesem Rahmen soll auch die Mittelausstattung von ZIM von 313 Mio. € im Jahr 2010 auf geplant 528 Mio. € steigen.

Quelle: AiF Projekt GmbH

(Redaktion)


 


 

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