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Aktionstag „Mitmachen Ehrensache“

Karlsruher Gymnasiastin schnuppert Entwicklerluft

Statt die Schulbank zu drücken, jobbten zum Aktionstag „Mitmachen Ehrensache“ am 5.12. zahlreiche Schülerinnen und Schüler Baden-Württembergs für einen guten Zweck. Auch Jasmin Müller, 16-jährige Schülerin des Walahfrid-Strabo-Gymnasiums in Rheinstetten, war mit Begeisterung dabei.

 Jasmin Müllers Augen leuchten, als sie vor dem Computer mit der Eingabemaske sitzt, in die sie die Programmierbefehle eingibt. Gerade ist die 16-jährige Schülerin dabei, ein kurzes Computerspiel zu entwickeln, in dem Ameisen die Hauptrolle spielen. DHBW-Student Christian, der neben ihr in einem Büro des Karlsruher IT-Dienstleisters generic.de sitzt, erklärt ihr, welche Befehle sie für den Bewegungsablauf der Ameisen eingeben muss. Schon seit ihrer Kindheit interessiert sich Jasmin, die die neunte Klasse des Walahfrid-Strabo-Gymnasiums in Rheinstetten besucht, für die Funktionalität von Computern. Schon einiges hat sie darüber gelesen und erste Programmierversuche unternommen, jetzt möchte sie ihr Wissen vertiefen. „Ich finde es toll, von richtigen Softwareentwicklern Tipps und Anregungen zu bekommen und hoffentlich immer weniger Fehler zu machen. Dass ich damit auch noch etwas Gutes tun kann, ist eine richtig gute Sache“, freut sich Jasmin.

Bereits seit acht Jahren engagieren sich Jugendliche der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen bundeslandweit ab der siebten Klasse für gemeinnützige Zwecke im Rahmen des Aktionstages „Mitmachen Ehrensache“. Unter der Leitung der Jugendstiftung Baden-Württemberg und der Stuttgarter Jugendhaus GmbH entwickelte sich die Initiative über die Jahre hinweg zur größten freiwilligen und regelmäßig stattfindenden Beteiligungsaktion für junge Menschen im Bundesstaat. Ihr Arbeitslohn, den die Schülerinnen und Schüler spenden, kommt sozialen Projekten in der Region zugute, häufig im Bereich der Jugendarbeit. Allein im vergangenen Jahr erarbeiteten und spendeten 1016 Jugendliche in und um Karlsruhe bei über 585 Arbeitgebern 23.953,96 Euro, mit denen 30 gemeinnützige Projekte unterstützt werden konnten.

Wofür Jasmin und ihre Mitschüler ihren Lohn spenden, steht noch nicht fest. „Aber es gibt da einen kleinen kranken Jungen, den ich gerne unterstützen würde“, erklärt die 16-Jährige. Während im Hintergrund die selbständig programmierten Ameisen über den Bildschirm wandern, kann sich Jasmin immer besser vorstellen, sich nach der Schule zur Softwareentwicklerin ausbilden zu lassen. „Ein großes Computerspiel zu entwickeln, das wäre cool“, strahlt Jasmin. Bis es so weit ist, kann sie sich ein Praktikum bei generic.de gut vorstellen. „Ich möchte gerne noch mehr über den Berufsalltag eines Entwicklers und die Firma wissen. Der Tag hier macht unglaublich viel Spaß, alle Kollegen sind sehr locker und die Atmosphäre ist familiär. Wer weiß, vielleicht führen mich meine beruflichen Wege eines Tages hierher“, lacht sie.

Michael Speer, Vorstandsmitglied bei generic.de, kann das nur befürworten: „Wir freuen uns über das Interesse junger Menschen an der Softwareentwicklung und ganz besonders, dass ein Mädchen den Weg zu uns gefunden hat. Wir können Jasmin nur ermutigen, den Weg weiter zu verfolgen, denn der Spaß an der Arbeit ist das Wichtigste, um später im Beruf erfolgreich sein zu können.“ Bei Jasmin muss er sich da keine Sorgen machen: Eben ist sie dabei, ihr Ameisenspiel um weitere Animationen zu erweitern.

weitere Informationen: generic.de software technologies AG

(generic.de Software Technologi)


 


 

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