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  • 15.11.2010, 10:59 Uhr
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Hörspielpreis

Deutscher Hörspielpreis der ARD für MDR-Produktion

Doppelte Auszeichnung für „Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle“ von Thilo Reffert / MDR-Hörspiel erhält ebenfalls den Publikumspreis

Das Hörspiel „Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle“ von ARD fn n given-name">Thilo Reffert, eine Produktion des MDR, wurde am 13.11. in Karlsruhe mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD ausgezeichnet. Auch der Publikumspreis ARD Online AwARD geht an das Hörspiel von ARD fn n given-name">Thilo Reffert. Der Deutsche Hörspielpreis der ARD ist mit 5.000 Euro dotiert und zudem mit einer Übernahme durch alle ARD-Rundfunkanstalten verbunden. Die Regie bei dieser Produktion hatte Stefan Kanis. Die Jury hat ihre Entscheidung nach öffentlicher Vorführung aller zehn eingereichten Wettbewerbsstücke bei den diesjährigen ARD Hörspieltagen in Karlsruhe getroffen. Der ARD Online AwARD ist mit 2.500 Euro dotiert und wurde durch die Nutzer des Internetportals www.radio.ARD.de bestimmt. Die Landesrundfunkanstalten der ARD und das Deutschlandradio konnten jeweils ein Hörspiel zum Wettbewerb einreichen.

Die Preisverleihung wurde live in neun ARD-Radioprogrammen und vom Deutschlandradio übertragen. Insgesamt fünf Auszeichnungen wurden dabei am Samstag Abend im Rahmen der ARD Hörspieltage im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe vergeben. Den Preis für die freie Hörspielszene „Premiere im Netz“ haben Simon Kamphans und Matthias Lang für ihr Kurzhörspiel „Kennst du schon Ken?“ erhalten. Die beiden Nachwuchsautoren gewinnen eine professionelle Hörspielproduktion in einem ARD-Studio. Der Deutsche Kinderhörspielpreis ging an Cornelia Neudert für ihr Stück „Der Dschinn aus dem Ring“ (Produktion: BR). Den Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe vergab eine Kinderjury an das Hörspiel „Gespensterjäger auf eisiger Spur“ von Cornelia Funke (Bearbeitung: Jörgpeter von Clarenau, Produktion: NDR).

ARD fn n given-name">Thilo Reffert beschreibt in seinem O-Ton-Hörspiel die Abendstunden des 9. November 1989, als seine Schwester und seine Mutter in einem „Wartburg 353“ zum ersten Mal über die geöffnete Grenze fuhren. Der Autor, der diesen Moment der Familiengeschichte verpasst hatte, versucht nun diese Fahrt mit den Mitteln des Hörspiels zu rekonstruieren. Die Entscheidung traf eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Uwe Kammann, Direktor des Grimme-Instituts. In ihrer Begründung für die Vergabe schreibt die Jury: „ARD fn n given-name">Thilo Reffert entwickelt ein funkensprühendes Hörspiel über den Fall der Mauer. Mit glänzendem Wortwitz, erhellenden Anspielungen, atemberaubendem Tempo und präzise gesetzten Pointen zeichnet der Autor - immer gestützt vom kongenialen Regisseur Stefan Kanis - das Erlebnis der ersten Grenzüberquerung seiner Mutter und seiner Schwester nach. Deren sehr private Erinnerungen verschränkt er mit O-Tönen aus der Politik und aus den Medien.“


Die ARD Hörspieltage präsentierten seit dem 10. November im ZKM sowie in der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe mehr als 50 Hörspiele, Konzerte, Diskussionen und Lesungen. Sie sind damit die größte Veranstaltung rund um das Hörspiel in Deutschland. Die Hörspieltage endeten am Sonntag, 14. November 2010, mit dem ARD Kinderhörspieltag.

(SWR / Redaktion)


 


 

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