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Prognose 2030: Städte wachsen, Landstriche veröden

Berlin ist ne Wolke, sagt man so schön. Allerdings eine, die aus allen Nähten platzt. Denn in 2030 wird die deutsche Hauptstadt 3,76 Millionen Einwohner haben. Gegenüber der aktuellen Zahl ein Plus von 250.000 Menschen.

Auch Städte wie München und Hamburg werden einwohnermäßig zulegen, während es sich in bestimmten ländlichen Regionen genau andersherum verhält. Insgesamt wird Deutschland schrumpfen - in den kommenden 18 Jahren wird die Bevölkerungszahl um 3 bis 5 Prozent zurückgehen, vermeldet das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.

Nicht jedoch in den großen Metropolen. Hamburg weist mit 1,8 Millionen Einwohnern die größte Bevölkerung seit den sechziger Jahren auf. Und die Einwohnerzahl Münchens übersteigt mit knapp 1,4 Millionen den bisherigen Höchststand zur Olympiade 1972. Zustrom in die Städte und Verödung ganzer Landstriche – es liegt an kreativen Stadt- und Regionalplanern, Lösungen für beide Modelle zu finden.

Einerseits wachsen auch Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig und Dresden gegen den gesamtdeutschen Trend. Hier müssen Stadtplaner für ausreichend Wohnraum und die entsprechende Infrastruktur sorgen. Auf der anderen Seite wird es auf dem Land viel Leerstand bei Wohnungen und Häusern geben, Infrastruktur wird zurückgefahren.

Anders ist die Situation in den ostdeutschen Städten und denen des Ruhrgebiets. Sie werden ebenfalls einen Bevölkerungsrückgang zu verkraften haben.

(Redaktion)


 


 

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