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Tarifkonflikt

Warnstreiks abgewendet: Deutsche Bahn und Lokführer einigen sich

Der Tarifkonflikt zwischen den Lokführern und der Deutschen Bahn wurde beigelegt. Bahnfahrer können nun aufatmen, drohende Warnstreiks wurden damit abgewendet.

Am Dienstag morgen erzielten Lokführer und Deutsche Bahn eine Einigung im Tarifkonflikt. Der Einigung gingen zehnstündige Verhandlungen voraus. Das Ergebnis: Die mehr als 20.000 bei der Deutschen Bahn angestellten Lokführer erhalten 3,8 Prozent mehr Gehalt, rückwirkend zum 1. Juli. Diese Tariferhöhung ist für einen Zeitraum von 16 Monaten begrenzt. Ab dem 1. November 2013 erhöht sich der Prozentsatz um weitere 2,4 Prozent. Damit erhalten die Lokführer dann 6,2 Prozent mehr Gehalt. Die Laufzeit wurde hier wiederum auf 24 Monate begrenzt. Neben der Tariferhöhung wird auch die betriebliche Altersvorsorge der Lokführer um einen Prozentpunkt angehoben.

Forderungen der GDL zum größten Teil erfüllt

Die Einigung auf den neuen Tarif erfolgte bereits in der zweiten Verhandlungsrunde. Die GDL hatte anfangs eine Erhöhung von 7 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr gefordert. Sollte es zu keiner Einigung kommen, droht die Gewerkschaft der Lokführer mit einer Arbeitsniederlegung während der Urlaubszeit. Eine weitere Einigung bezog sich auf das Personal. So sollen noch in diesem Jahr 500 Lokführer mehr ausgebildet werden.

Der Hintergrund für die neuen Tarifverhandlungen: Am 30. Juni lief der Flächentarifvertrag bei der Deutschen Bahn und anderen Schienengüterverkehrsunternehmen aus. Damit endete auch die Friedenspflicht. Die vorhergehenden Tarifverhandlungen wurden von massiven Warnstreiks begleitet.

(Redaktion)


 


 

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