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Neuzugang

International erfolgreiche Sänger an der Hochschule für Musik

Christiane Libor und Hanno Müller-Brachmann übernehmen zum Wintersemester 2011/2012 ihre Professuren und folgen somit dem Ruf an die Hochschule für Musik in Karlsruhe.

Christiane Libor studierte bis 1996 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. Anneliese Fried. Sie gehörte ab 1997 der Liedinterpretationsklasse von KS. Prof. Dietrich Fischer-Dieskau an und nahm Unterricht bei Prof. Julia Varady. 1998 erhielt sie den O.E. Hasse-Preis der Akademie der Künste Berlin. Zudem ist sie Preisträgerin des VII. Internationalen Mozart-Wettbewerbs Salzburg
(1999). Meisterkurse absolvierte sie bei Edith Mathis, Peter Schreier, Hans Hotter und Joseph Protschka. Christiane Libor wirkte in verschiedenen Opernproduktionen an vielen renommierten Häusern mit, z.B. Hamburgische Staatsoper und Staatsoper Hannover. In Hannover sang sie 2003/04 in einer Inszenierung von Brigitte Fassbaender die „Rosalinde“ (Die Fledermaus); mit dieser Partie gastierte sie auch an der Staatsoper Dresden. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. die „Leonore“ (Fidelio), „Eva" (Meistersinger von Nürnberg), sowie „Senta“ (Der fliegende Holländer) und „Donna Anna“ (Don Giovanni). Im März 2008 debütierte sie unter der Leitung von Kurt Masur mit dem New York Philharmonic Orchestra in New York. Konzertverpflichtungen führten Christiane Libor in zahlreiche Länder Europas und Südamerikas. Sie konzertierte mit renommierten Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Kurt Masur, Marc Minkowski oder Markus Stenz.

Der Bassbariton Hanno Müller-Brachmann arbeitete mit vielen der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit zusammen, darunter Daniel Barenboim, Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Kurt Masur, Herbert Blomstedt, Peter Eötvös oder Christoph Eschenbach. Seine Engagements führen ihn zu namhaften Orchestern wie den Berliner und den Wiener Philharmonikern, dem
Chicago- und dem Boston Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National de France oder der Staatskapelle Berlin. Sein Konzertrepertoire reicht von Heinrich Schütz bis Heinz Holliger, unter dessen Leitung er beim Sinfonieorchester Basel Mahlers
„Kindertotenlieder“ sang. 1996 gab er sein Debüt an der Staatsoper Berlin, deren Ensemble er seit 1998 angehört. Als Guglielmo debütierte er 2001 in der Berliner Neuproduktion von Doris Dörries „Cosí fan tutte“ unter Daniel Barenboim, außerdem in San Francisco 2004 unter Michael Gielen. Die Titelfigur in „Le nozze di Figaro“ sang er an den Staatsopern in Wien, München und Berlin. 2012 wird Hanno Müller-
Brachmann an der New Yorker Metropolitan Opera als „Escamillo“ debütieren.

Neben dem Konzert- und dem Operngesang gilt seine große Liebe dem Lied. Mit Musikerpersönlichkeiten wie Graham Johnson, András Schiff, Philippe Jordan, Marcus Creed, Ulrich Eisenlohr, Malcolm Martineau oder Burkhard Kehring war Hanno Müller-Brachmann in Liederabenden zu erleben. Das Amsterdamer Concertgebouw, die Hamburger Musikhalle, die Berliner Philharmonie, das Pariser Théâtre du Châtelet, die Berliner Staatsoper, das Baseler Stadtcasino oder die
Londoner Wigmore Hall sind einige seiner Liedpodien. Rundfunk-, Fernseh- und DVD-Produktionen dokumentieren seine Arbeit. Zuletzt erschien bei der Deutschen Grammophon Mozarts „Die Zauberflöte“ mit Hanno Müller-Brachmann als Papageno unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado. Diese Aufnahme wurde mit dem Gramophone Award ausgezeichnet.

Selbst gefördert durch Stipendien der Walter Kaminsky-Stiftung, der Studienstiftung des deutschen Volkes und des damaligen Bundespräsidenten Dr. Richard von Weizsäcker hat Hanno Müller-Brachmann große Freude daran, seine Erfahrungen an die nächste Sängergeneration weiterzugeben. Dies realisiert er in Meisterkursen, als Mentor des Deutschen Musikrates, der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und als Vorstandsvorsitzender des „Bundeswettbewerb Gesang Berlin“.

„Die Hochschule für Musik Karlsruhe schätzt sich glücklich, mit diesen beiden neuen Dozenten auch weiterhin eine exzellente Qualität der Ausbildung zu gewährleisten. Mit Christiane Libor und Hanno Müller-Brachmann ist es der Hochschule für Musik Karlsruhe gelungen, künstlerisch hoch erfolgreiche Persönlichkeiten zu gewinnen,
die hohes Interesse am Lehren haben, die sich den Nachkommenden verpflichtet fühlen und die zudem mit ihrer eigenen Podiumserfahrung den für eine hoch qualifizierte Ausbildung unerlässlichen internationalen Maßstab mitbringen“, so Rektor Professor Hartmut Höll.

(Redaktion)


 


 

Christiane Libor
Prof. Anneliese Fried
Prof. Dietrich Fischer-Dieskau
Prof. Julia Varady
Edith Mathis
Peter Schreier
Hans Hotter
Joseph Protschka
Kurt Masur
Ingo Metzmacher
Marc Minkowski
Markus Stenz
Hanno Müller-Brachmann
Daniel Barenboim
Nikolaus Harn

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