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Facebook-Panne

US-Großbank Morgan Stanley: Strafzahlung wegen Pannen beim Börsengang

Der Börsengang vom sozialen Netzwerk Facebook wurde von zahlreichen Pannen begleitet. Dafür muss sich nun die US-Großbank Morgan Stanley verantworten. Das Unternehmen soll den Anlegern wichtige Informationen vorenthalten haben und muss nun fünf Millionen Dollar Strafe zahlen. Die Großbank stimmt der Strafzahlung zu, ist sich aber keiner Schuld bewusst.

Die Strafzahlung wurde von der Finanzaufsicht von Massachusetts in Auftrag gegeben. Die Begründung: Morgan Stanley soll Facebook geholfen haben, sensible Informationen selektiv zu streuen. Nur wenige Analysten wussten von den niedrigeren Umsatzzahlen, an die Öffentlichkeit sind diese Finanzinformationen nicht gelangt. Investoren haben dadurch einen großen Nachteil gehabt, so die Börsenaufsicht.

Technische Pannen führen zu weiteren Strafzahlungen

Die technischen Pannen beim Börsengang von Facebook haben zu mehreren Klagen geführt. Darunter auch gegen die Citigroup, die zwei Millionen Dollar Strafe zahlen muss. Andere Banken müssen sich aufgrund ihrer Geschäftsprognosen verantworten. In einer Telefonkonferenz zwischen dem Leiter der Finanzabteilung und den Analysten von Großinvestoren wurden Umsatzzahlen genannt, die so nicht in den Dokumenten auftauchten. Die offiziellen Dokumente wurden eine Woche vor dem Börsengang bei der Aufsicht eingereicht. Zweifel an den Aussichten haben dazu geführt, dass die Facebook-Aktien kurz nach dem Start abstürzten.

(FN)


 


 

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