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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2009

Fiducia-Aktionäre erhalten Dividende in Vorjahreshöhe

Die Fiducia IT AG, Karlsruhe, blickt zufrieden auf das Geschäftsjahr 2009 zurück. Wie der größte IT-Dienstleister im Verbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken (VR-Banken) am Freitag, 18. Juni, in Karlsruhe mitteilte, war es dem Unternehmen dabei sogar möglich, die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Geschäftsgebiet mit einer Sonderzahlung von 15 Millionen Euro erneut zu entlasten.

„Dies bestätigt unsere Philosophie, im Sinne des genossenschaftlichen Gedankens die Wirtschaftskraft unserer Anteilseigner zu stärken anstatt den eigenen Unternehmensgewinn zu maximieren“, sagte Klaus-Peter Bruns, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Fiducia. Der Umsatz blieb mit rund 632 Millionen Euro annähernd auf Vorjahresniveau. „Aufgrund der Tatsache, dass wir trotz umfangreicher Preissenkungen in den Vorjahren sowie der jüngsten Sonderzahlung unseren Umsatz weiter stabil gehalten haben, können wir wieder von einem erfolgreichen Geschäftsjahr sprechen“, betonte Bruns. Im April 2010 hat die Fiducia ihre Preise nochmals gesenkt und ihre Partnerbanken dauerhaft um 30 Millionen Euro entlastet. Seit 2003 hat die Fiducia damit Kostenvorteile von insgesamt fast 150 Millionen Euro pro Jahr an ihre Institute weitergegeben.

Der Bilanzgewinn des zurückliegenden Geschäftsjahres von über 7 Millionen Euro ermöglicht es der Karlsruher Rechenzentrale zudem, ihren Anteilseignern wie gewohnt eine Dividende auf Vorjahresniveau von 3,60 Euro je Stückaktie zu zahlen. Die Hauptversammlung hatte diesem Antrag am Donnerstag, 17. Juni, zugestimmt. Getragen wird die Fiducia IT AG im Wesentlichen von rund 700 Volksbanken und Raiffeisenbanken, die gleichzeitig Anteilseigner und Kunden ihres IT-Dienstleisters sind.

Gute Chancen für IT-Fachleute
Mit Blick auf die Zahl der Mitarbeiter sieht sich die Fiducia nach Jahren der Konsolidierung nun gut aufgestellt. Als einer der größten Arbeitgeber der Stadt beschäftigt das Unternehmen am Sitz in Karlsruhe rund 2.400 Menschen, die Niederlassung München zählt gut 500 Mitarbeiter. „Vor dem Hintergrund wegweisender Projekte, aber auch der permanenten Weiterentwicklung unseres Kernbanksystems agree suchen wir derzeit sogar rund 70 hochqualifizierte IT-Fachleute, denen wir langfristige Perspektiven bieten“, sagte Bruns.

Versionssprung des Fiducia-Banksystems agree: einfach wie Ebay oder Amazon
Klare, schlanke und schnell zu erledigende Prozesse: Dieser Forderung ihrer Kunden kommt die Fiducia seit Beginn dieses Jahres mit der Version 4.0 ihres Banksystems agree nach. „Zahlreiche neue Funktionen, eine einfachere Bedienung sowie ein hoher Grad an Standardisierung kennzeichnen und rechtfertigen den Versionssprung“, betonte Klaus-Peter Bruns. Dabei orientiere sich die Fiducia durchaus auch an Internetgrößen wie Ebay oder Amazon: „Deren Erfolgsrezept liegt darin, sämtliche Abläufe für das Einstellen oder den Kauf eines Produkts so stark zu vereinfachen, dass sie sofort zu verstehen und fehlerfrei zu bedienen sind“, erläuterte Bruns. Mit einer derart durchdachten Benutzerführung versetze agree 4.0 die Bankmitarbeiter nun in die Lage, sich im Tagesgeschäft auf das Wesentliche zu konzentrieren: ihre Kunden. Das System sei so flexibel, dass es jede Bank mit wenig Aufwand an die eigenen Besonderheiten und Bedürfnisse anpassen kann. „Auch damit unterstützen wir unsere Banken, ihr Geschäft effizienter, kostengünstiger und vor allem wettbewerbsfähiger abzuwickeln“, so Bruns weiter. Dadurch erhöhe sich nicht nur die Produktivität der Institute, sondern vor allem auch deren Beratungsqualität.

Strategisches Wachstum auf genossenschaftlichen Finanzverbund ausgerichtet
Als IT-Competence-Center der genossenschaftlichen Gruppe richtet die Fiducia IT AG den Schwerpunkt ihres strategischen Wachstums auch künftig primär auf den genossenschaftlichen Finanzverbund aus. „Unser zentraler Ansatz ist es, das Angebot auszuweiten, den Nutzen für unsere
Partnerinstitute zu steigern und damit letztlich deren Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen“, betonte Bruns. Gleichzeitig wolle die Fiducia auch die Unternehmen des Finanzverbundes wie die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die R+V Versicherung oder die Union Investment von den Outsourcing -Leistungen und dem hohen Sicherheitsstandard der Fiducia überzeugen - mit ersten Erfolgen: So überträgt die Union Investment Gruppe den kompletten Betrieb der ITInfrastruktur und der Applikationen für den Investment-Prozess sukzessive in die Rechenzentrale des Karlsruher IT-Dienstleisters.

Aber auch dem Blick über den genossenschaftlichen Tellerrand hinaus verschließt sich die Fiducia nicht. So übernimmt die Fiducia für die delvin GmbH (München), eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Bayerischen Beamten Versicherung AG, in den nächsten sieben Jahren den Betrieb der Mainframe-Anwendungen. „Unsere Akquise-Erfolge belegen, dass die Fiducia ihren Partnern und Kunden ein attraktives Angebot zu absolut marktgerechten Preisen bieten kann“, sagte Bruns, der vor allem im genossenschaftlichen Finanzverbund noch großes Marktpotenzial für das Unternehmen sieht.

Deutschlandweit eines der leistungsfähigsten Druck- und Kuvertierzentren
Die Fiducia IT AG steht ihren Partnerinstituten nicht nur als IT-Dienstleister zur Verfügung. Mit ihrem Druck- und Kuvertierzentrum in Karlsruhe zählt sie auch hier zu den leistungsfähigsten Anbietern und setzt seit 2009 mit einem neuen Digital-Vollfarbdruck-Verfahren bundesweit Maßstäbe. Fiducia-Kunden können dabei direkt von ihrem jeweiligen Standort aus Vollfarbdrucke, etwa Produktflyer, in Auftrag geben, die dann automatisiert den üblichen Banksendungen wie Kontoauszügen oder Kreditkartenabrechnungen in die Kuverts beigesteuert werden. Insgesamt nutzen rund 1.500 Kunden das Angebot des Druck- und Kuvertierzentrums, in der Hauptsache Volksbanken und Raiffeisenbanken, aber auch öffentlich-rechtliche Institute, Privatbanken sowie Unternehmen verschiedener Branchen. Alleine im Geschäftsjahr 2009 lag die Zahl der gedruckten DIN A4-Seiten bei über 400 Millionen, gut 150 Millionen Kuverts wurden damit befüllt.

Neue Mitglieder im Aufsichtsrat
Bei der Fiducia-Hauptversammlung am Donnerstag, 17. Juni, legten Klaus-Dieter Rohlfs, Vorstandsmitglied der BBBank eG, Karlsruhe, sowie Reinhold Schreck, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Südpfalz eG, Landau, ihr Aufsichtsratsmandat nieder. Beide waren zuvor aus ihrem Hauptamt in den Ruhestand verabschiedet worden. Zu ihren Nachfolgern im Amt wählte die Hauptversammlung Gerhard Roßwog, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes e. V., Karlsruhe, sowie Gerd Velhagen, Vorstandsmitglied der Bank 1 Saar eG, Saarbrücken.

(Redaktion)


 


 

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