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Baden-Marathon

Athleten aus Kenia entscheiden Fiducia Baden-Marathon erst im Schlussteil unter sich

Jan Förster und Christine Schleifer siegen im Halbmarathon

So spannend wie selten zuvor endete am Sonntag, 18. September, der 29. Fiducia Baden-Marathon in Karlsruhe. Bei regnerischem und kühlem Wetter war es der Kenianer Samwel Maswai, der sich erst auf den letzten Kilometern von seinen Landsleuten absetzte und nach 2:13:14 Stunden als erster die Ziellinie des Stadions in Beiertheim überquerte, nur 12 Sekunden vor dem Sieger des Vorjahres, David Mutai (2:13:26), und weiteren 21 Sekunden vor Isaiah Kosgei (2:13:47), beide ebenfalls aus Kenia. Erneut dominierten somit Athleten aus Afrika die 42,195 Kilometer lange Strecke durch die Stadt. „Eine derart enge und spannende Entscheidung auf gleichzeitig so hohem Niveau gab es hier in Karlsruhe bisher noch nicht“, sagte Fried-Jürgen Bachl, Geschäftsführer des Marathon Karlsruhe e.V. So hätte jede Zeit der ersten drei Marathon-Männer die zweitschnellste jemals in Karlsruhe gelaufene Marathonzeit bedeutet. Bei den Damen siegte die Kenianerin Sally Barsosio (2:37:17) vor den beiden Äthiopierinnen Kiros Ehitu Reda (2:40:03) und Girma Simegn Tefera (2:42:53). Schnellster Lokalmatador war übrigens der Karlsruher Andrej Heilig auf Platz 14 mit einer Zeit von 2:44:09 Stunden. Schnellste Karlsruherin war Svenja Mann auf Platz 5 in 2:59:19 Stunden.

Im Gegensatz zur vollen Distanz wurde der LBS-Halbmarathon unter nationalen Laufgrößen ausgemacht. Hier gewann der Deutsche Jan Förster (1:06:38) vom TV Rheinau Mannheim vor dem Vorjahressieger Denis Pyka (1:07:05) von der LG Telis Finanz Regensburg. Auf den dritten Platz lief der für die TSG Weinheim startende Karlsruher Matthias Müller in 1:09:28. Bei den Frauen erlief sich Christine Schleifer (1:16:10) vom Tri-Team Heuchelberg den ersten Platz, gefolgt von Bernadette Pichlmaier (1:17:06, LAL mittlere Isar) und Josefa Matheis von der TSG Eisenberg (1:22:12 Stunden).

PSD-BusinessTeamMarathon

Den PSD Business Team Marathon entschied die Mannschaft „Running Team Enzo-Jens-Nikolai“ in 2:40:28 Stunden für sich. Platz zwei belegte das Team „Taifun Tofu – Tofu kommt!“ in 2:45:58 Stunden vor „Transcat Software“ (2:46:41 Stunden).

Veranstalter ziehen positive Bilanz – einzigartige Tanzbegleitung bis ins Ziel

Trotz des eher widrigen Wetters lockte der 29. Fiducia Baden-Marathon erneut zehntausende Zuschauer und Sportbegeisterte an die Strecke und sorgte mit zahlreichen Fan-Aktionen wie an der Fiducia-Kurve teilweise für Volksfeststimmung. Umrahmt wurde der Lauf bereits zum dritten Mal vom Karlsruher Tanzmarathon: Über 1.500 Tänzerinnen und Tänzer aus über 100 Karlsruher Tanzgruppen, Tanzvereinen und Tanzschulen sorgten entlang der Strecke für beste Stimmung und gaben den Läufern zusätzliche Motivation auf ihrem Weg ins Ziel. Dort im Beiertheimer Stadion wurden sie schließlich von über 100 jungen Tänzerinnen und Tänzern erwartet, die in regelmäßigen Abständen den offiziellen Tanz des Fiducia Baden-Marathons, den „Marathon-Move“ zum Besten gaben.

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr stieß die bundesweit einmalige Aktion „Marathon-Engel“ erneut auf große Resonanz. So haben sich über 200 Athleten auf den letzten fünf Kilometern ihrer Distanz von Freunden, Verwandten oder Bekannten auf der Strecke ins Ziel begleiten lassen. „Besonders unmittelbar vor dem Lauf haben sich noch viele Läufer für einen „Engel“ an ihrer Seite entschieden“, sagte Fried-Jürgen Bachl.

Insgesamt hatten sich gut 9.000 Athleten für den Fiducia Baden-Marathon angemeldet. An den Start gingen dann 7.500 Läuferinnen und Läufer, von denen rund 7.200 in den verschiedenen Disziplinen das Ziel erreichten.

Aufgrund des durchwachsenen Wetters verzichteten offensichtlich mehr angemeldete Läuferinnen und Läufer auf ihren Start als im Vorjahr. Dennoch lag die Summe der Fini-sher fast genau auf Vorjahresniveau. Der Fiducia Baden-Marathon verzeichnete 2011 mit 1.237 Marathon-Finishern die mit Abstand höchste Zahl in Baden-Württemberg. „Im Hinblick auf das große 30-jährige Jubiläum im nächsten Jahr sind das beste Voraussetzungen für ein großes Läuferfest am 23.9.2012“, so Fried-Jürgen Bachl.

Schnelles Eingreifen des Sanitätsdienstes bewahrte Läufer vor schlimmeren Folgen

Die Läufer zeigten sich neben dem Rahmenprogramm vor allem von der reibungslosen Organisation und den hohen Sicherheitsvorkehrungen beeindruckt. „Die Gesundheit der Athleten steht immer an oberster Stelle“, betonte Achim Lechner, Einsatzleiter medizinische Versorgung vom Malteser Hilfsdienst, der in diesem Jahr von einem schweren Zwischenfall berichten musste. Ein 57-jähriger Halbmarathonläufer war auf der Strecke zusammengebrochen, konnte aber durch das schnelle Eingreifen der Notärzte vor Ort stabilisiert werden, musste jedoch zur stationären Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sein Zustand war danach stabil. Insgesamt waren beim 29. Fiducia Baden-Marathon knapp 250 Helfer der „Arbeitsgemeinschaft der medizinischen Hilfsorganisationen“ (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst sowie ProMedic) im Einsatz und hatten in diesem Jahr auch dank der kühleren Temperaturen weniger zu tun als beim Lauf 2010.

(Fiducia AG)


 


 

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