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Steinbrück fordert Aufspaltung der Deutschen Bank

Peer Steinbrück (SPD) stellte kürzlich sein neues Konzept vor, um die Finanzmärkte zu regulieren. Mit einer Aufspaltung der Deutschen Bank in kleine Einheiten will er das Risiko für den Staat verringern.

Der SPD Kanzlerkandidat und frühere Finanzminister Steinbrück empfiehlt dem größten deutschen Kreditinstitut einen strukturierten Umbau. Dabei sollen die Bankgeschäfte nach organisatorischen und klassischen Bereichen getrennt werden. Der Staat müsse dann nicht mehr bei falschen Spekulationen von Investmentbanken eingreifen, damit die Sparanlagen und die Kreditversorgung geschützt sind.

Kritik der Linken

In seinem Konzept bezieht Steinbrück Holding-Modelle mit ein, sodass die Deutsche Bank ihren Kunden alle Finanzprodukte weiterhin aus einer Hand anbietet. Nächste Woche soll dieses Konzept der SPD-Bundestagsfraktion vorgelegt werden, nachdem bereits mehrere Wochen Finanzexperten und Wissenschaftlern an den Vorschlägen gearbeitet haben.

Für das kommende Jahr wird sich Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat aufstellen lassen. Die Linkspartei kritisiert jedoch diese Entscheidung und sieht dann ein Problem in der künftigen Zusammenarbeit. Mit Peer Steinbrück als Kanzler wird laut Linkspartei eine große Koalition bevorstehen und die Fortsetzung von Agenda 2010 folgen.

(Christian Weis)


 


 

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