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Modedesign

Ausgezeichneter Modenachwuchs

Die Leistungsdichte der Arbeiten des Pforzheimer Studiengangs Mode ist beeindruckend! Die internationale Jury des ersten La Biosthètique Förderpreises Mode entschloss sich daher kurzfristig eine vierte Preiskategorie einzuführen.

Ausgereifte Stilschärfe, Überraschungen und fantastische Outfits

Zwei Abschlusskollektionen und zwei Arbeiten aus dem sechsten Semester erhielten am Samstagabend, 16. Juli 2011, die neugestifteten Förderpreise. Die Preisverleihung fand im Anschluss an die Modenschau im Rahmen der Werkschau der Fakultät für Gestaltung im Pforzheimer Kongresszentrum statt.

„Überzeugende Stilsicherheit“, „anspruchsvolle Verarbeitungen“ ein gelungenes Spiel von Farben und Formen – die Jury war voll des Lobes. 280 Outfits wurden im Rahmen der Modenschau von den Studierenden gezeigt. Von den experimentellen Arbeiten der ersten Semester bis zu den Abschlusskollektionen boten die Nachwuchsdesigner den rund 1.500 Zuschauern der insgesamt drei Schauen ein abwechslungsreiches „Spektakel“. Die zehn Nominierten des La Biosthètique Förderpreises brachten die Jurymitglieder in Entscheidungsnot. Neben dem Prix de Style, den Prix d’Innovation und dem Prix de Concept Contemporain schufen die sieben Jurymitglieder kurzer Hand einen vierten Preis, den Prix de Jury. Mit dieser Auszeichnung wurde die Abschlusskollektion „DIS.APPEAR“ von Mirijam Calabrese geehrt. Die ausdrucksstarke Kollektion mit „visueller Aussagekraft“ überzeugte durch „spiele-rische Leichtigkeit, Humor und geleichzeitiger Ernsthaftigkeit“ die Juroren direkt auf dem Laufsteg.

Die Allgäuerin Friederike Richter erhielt den La Biosthètique Prix de Style für die stilistische Gesamtaussage der Kollektion „M V M N T – movement“. „Eine Arbeit für Frauen, die selbstbewusst auf maskuline als auch auf feminine Art und Weise leben“, so die Studentin des 6. Semesters. Inspiriert von weiblichen Pionieren, die sich gegen Konformität auflehnten, zeigen die Modelle ein subtiles Spiel von Härte und Weichheit. Fast poetische Ästhetik kommt in den Entwürfen der Filderstädterin Miriam van der Ham zum Ausdruck. Die ehemalige Weltreisende wurde für „Lim.befog“ mit dem Prix d’Innovation ausgezeichnet. Die Kollektion besticht durch den moderner Umgang mit traditionellen Techniken und einer urbanen Designsprache. In der Polarität zwischen Funktionalität und Nostalgie liegt die Spannung der Arbeit. In ihrer Abschlusskollektion „Minimalist Kitsch“ arbeitet Ayleen Meissner ebenfalls mit Spannungsfeldern. Die Stuttgarterin kontrastiert vermeintliche Normalität mit subtilen Brüchen, wiegt den Betrachter in Sicherheit, um ihn wieder zu über-raschen. Für ihre Neuinterpretation der Designbegriffe erhielt Ayleen Meissner den Prix de Concept Contemporain.

Der La Biosthétique Preis fördert junge Talente aus dem Pforzheimer Studi-engang Mode. PRIX DE STYLE steht für eine unverwechselbare Ausdrucksform, die frisch, modern und zeitgemäß ist. Der La Biosthétique PRIX D’INNOVATION spielt mit anspruchsvollen Materialien, schafft eine ironische Verbindung zwischen Funktionalität und Ästhetik, nutzt neuste Technik und blickt vorausschauend in die Zukunft. Der La Biosthéthique PRIX DE CONCEPT CONTEMPORAIN integriert fachfremde Trends, arbeitet fach-übergreifend, reflektiert Umwelteinflüsse und interpretiert den Zeitgeist treffsi-cher. Studierende, die für die Förderpreise nominiert werden, müssen anspruchsvolle, außergewöhnliche Kollektionen entwickelt haben. Die Hürden, für die mit je 2.500 Euro dotierten Förderpreise, sind hoch! Eine sieben köpfige Jury nominierte eine Woche vor der Endauswahl zehn Arbeiten für die Preise. Die endgültige Entscheidung fällten die Jurymitglieder während der Modenschau im Rahmen der Werkschau der Fakultät für Gestaltung. Felix Weiser, Gesellschafter von La Biosthètique übergab die die Ehrungen ge-meinsam mit der Laudatorin Professor Sibylle Klose direkt im Anschluss an die Modenschau am Samstag aus dem Laufsteg.

Was erwartet die Preisträger: Neben einem eindrucksvollen Scheck können sich die Nachwuchsdesigner digital und real präsentieren. Auf der Homepage des Förderpreises werden die Arbeiten ausführlich vorgestellt und La Biosthètique gibt den Jungdesignern eine eigene Bühne. Der Start ins Berufsleben wird damit für die Ausgezeichneten etwas geebnet. La Bioshètique ist eine der führenden Beautymarken. Das Familienunternehmen mit Sitz in Pforzheim und Paris ist einer der Hauptsponsoren der Hochschule Pforzheim.

(Redaktion)


 


 

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