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Routenoptimierungssoftware

PTV's map&guide professional 2010 erleichtert Frachtvergabe

Einfacher, exakter, offener, grüner – so lässt sich die neue Version von map&guide professional charakterisieren. Die Anbindung an die Frachtenbörse Teleroute erleichtert die Frachtvergabe. Strecken, Zeiten, Kosten und Emissionswerte berechnet die neue Version noch genauer. Und eine Schnittstelle öffnet den Transportroutenplaner jetzt auch für andere Anwendungen. Die neue Version ist ab März 2010 beim Karlsruher Hersteller PTV ab 799,00 Euro erhältlich.

Frachtvergabe leicht gemacht
Als erste Routenoptimierungssoftware bietet map&guide 2010 eine Anbindung an die Frachtenbörse Teleroute mit 200.000 Fracht- und Fahrzeugangeboten pro Tag. Disponenten, die noch Platz für zusätzliche Fracht haben oder ihre Lkws nicht leer zurückfahren lassen wollen, können direkt aus der Software auf die Teleroute-Daten zugreifen.

Sucht ein Disponent zum Beispiel noch Fracht für eine Fahrt von Antwerpen nach Dijon, so klickt er auf die Schaltfläche „Frachtenbörse“ und bekommt in Listenform mögliche Frachten angezeigt. Die Daten sind hochaktuell und werden im Minutentakt aktualisiert. Sie enthalten Frachtinformationen zu Gewicht, Lademetern oder auch darüber, ob es sich um einen Kühltransport handelt. Die Strecken dazu werden als Linien von Aufladepunkt zur Abladestelle auf der digitalen Karte dargestellt. Hat sich der Disponent für eine Fracht entschieden, berechnet die PTV-Software den Auf- und Abladepunkt sowie den Zusatzaufwand zur eigentlichen Route in Zeit und Kilometern. Anschließend kann der Disponent direkt von map&guide aus die Frachtenbörse starten. Online erhält er die nötigen Informationen und die Kontaktdaten, um das weitere Procedere fertig abzuwickeln.

Die Kombination des Transportroutenplaners, der auch als Standardabrechnungstool gilt, mit der europaweiten Frachtenbörse bietet den Anwendern einen hohen Mehrwert und ist bislang einzigartig.

Exaktere Fahrzeiten
In der neuen Version sind die berechneten Reisezeiten dank Traffic Patterns noch realistischer. Die Traffic Patterns von Navteq sind historische Verkehrsdaten zu tageszeitabhängigen Verkehrsstörungen. So braucht beispielsweise ein Fahrer, der morgens um halb sieben über den Münchner Ring fahren will, etwa 15 Minuten länger als in der Nacht, wo keine Pendlerstaus zu erwarten sind.

Der Vorteil für den Disponenten liegt darin, dass er bereits während der Planung eine Korrektur der erwarteten Ankunftszeit vornehmen kann. Eine Infobox zeigt ihm dabei nicht nur alle Daten zur Tour, sondern auch in einem Balkendiagramm die günstigste Zeit für den Tourstart.

Offen für alle
map&guide ist jetzt dank Schnittstelle offen für andere Systeme. Das ist beispielsweise interessant für Disponenten, die bislang mit einem Dispositionssystem ihre Abrechnung gemacht haben, dafür aber die Zeiten, Kilometer und Kosten aus map&guide brauchen. Nun können sie direkt von der Abrechnung aus in den Transportroutenplaner wechseln und dort alle nötigen Informationen übernehmen. Das macht es auch einfacher, aus einer anderen Anwendung die Stationsliste für die Routenplanung zu füllen und dann die passenden Routen zu berechnen.

Routing berücksichtigt Dauerbaustellen und Sperrungen
Für die neue Version haben die Experten von PTV die Integration der Verkehrsinformationen komplett überarbeitet. Da für den Disponenten kurzfristige Störungen durch Verkehrsunfälle für die Planung und Angebotserstellung zunächst unerheblich sind, kann er in der neuen Version festlegen, dass nur langfristige Sperrungen berücksichtigt werden. Denn in diesem Fall muss er seinen Fahrer auf eine Alternativroute schicken, hat höhere Kosten und kann das Angebot für seinen Kunden entsprechend gestalten.

Routenbezogene Emissionskalkulation mit HBEFA 3.1
Wettbewerbsvorteil durch „grüne“ Logistik: Mit map&guide lassen sich Schadstoffemissionen routenbezogen für jeden einzelnen Transport belegen. Fallen die Emissionen im Vergleich zur Konkurrenz niedriger aus, hat das Unternehmen ein wertvolles Argument, um sich positiv von seinen Wettbewerbern abzuheben. Die Datengrundlage zur Emissionsberechnung stammt aus dem HBEFA (Handbook Emission Factors for Road Transport). Das Datenvolumen der neuen Version ist noch komplexer und macht damit die Emissionskalkulation noch genauer. So können jetzt beispielsweise auch Treibstoffarten wie Biodiesel und Erdgas angegeben werden. Außerdem wurden die Daten erweitert, zu Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen nun auch die Daten aus Frankreich, Norwegen und Schweden hinzu. Und natürlich kann der CO2-Austoß der Transporte weiterhin direkt aus der Planung über Klimazertifikate kompensiert werden.

Für die Abwicklung der Kompensation setzt PTV auf Tricorona AB und die Schweizer Stiftung myClimate. Beide Unternehmen stellen sicher, dass die zusätzlichen Mittel nach den Richtlinien des Kyoto-Protokolls in Klimaschutzprojekte eingesetzt werden. Als Beleg für die Kompensationsleistung erhält der Fuhrunternehmer für jeden klimaneutralen Transport per E-Mail oder Post ein Zertifikat, mit dem der Klimaschutzbeitrag für die in map&guide berechnete Tour belegt werden kann.

(PTV AG)


 


 

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