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Elektromobilität

Ladestation für Elektrofahrzeuge in der Friedrichsplatz-Tiefgarage

Fahrer von Elektrofahrzeugen können ab sofort Ökostrom in Karlsruhe „tanken“: Die Stadtwerke stellen in der Friedrichsplatz-Tiefgarage die erste Ladestation zur Verfügung. Mit diesem Pilotprojekt möchten sie und die Stadt Karlsruhe die Entwicklung der umweltschonenden Elektromobilität fördern.

„Elektrofahrzeuge sind im Kommen, da sich mit ihnen die verkehrsbedingten Emissionen erheblich reduzieren lassen“, unterstreicht Erste Bürgermeisterin Margret Mergen bei der Einweihung der ersten Ökostrom-Tankstelle Mitte Februar. „Die Stadt Karlsruhe sieht in der Elektromobiliät einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und möchte daher frühzeitig Flagge für die Entwicklungen in diesem Bereich zeigen.“

Mit den gewonnenen Erkenntnissen aus dem Pilotprojekt möchten die Stadtwerke die spätere Einrichtung einer flächendeckenden Infrastruktur für Ladestationen vorbereiten. „Für die Marktakzeptanz von Elektroautos ist eine schnell voranschreitende Umsetzung von Ladeinfrastruktur notwendig“, so Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. „Parallel zu dieser Entwicklung ist es natürlich auch erforderlich, dass serienreife und erschwingliche Fahrzeugmodelle auf dem Markt angeboten werden.“ Um die zukunftsweisende Elektromobilität gerade in der Aufbauphase noch mehr zu fördern, tragen die Stadtwerke im Jahr 2010 die Ökostromkosten selbst.

An der Ladestation in der Friedrichsplatzgarage können Autos über eine 230-Volt-Schukosteckdose neu Energie „zapfen“. „Unsere ParkPod Systeme zum Laden von Elektrofahrzeugen sind technisch und wirtschaftlich in mehrfacher Hinsicht führend und folgen allen entsprechenden Standards“ erläutert Ralf Schneiderat, Geschäftsführer der Karlsruher Firma ParkPod. Zum Tanken wird eine Tankkarte benötigt, die die Fahrer von Elektrofahrzeugen gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro bei den Stadtwerken erhalten.

Die Parkhaus Verwaltungs- und Betriebs GmbH, die in Karlsruhe noch weitere Parkhäuser unterhält, stellt für die Stromtankstelle der Stadtwerke eine kostenlose Fläche zur Verfügung. „Für uns ist es selbstverständlich, bei so einem zukunftsweisenden Projekt mitzuwirken, daher wollten wir von Anfang an dabei sein“, so Geschäftsführer Thomas Ganter. „Ein Parkhaus ist der ideale Platz für die Ladestation, da während des Ladevorgangs Einkäufe oder Erledigungen getätigt werden können.“

In den nächsten Monaten werden die Stadtwerke im Rahmen des Projekts „MeRegioMobil“ weitere Parkhäuser und öffentliche Parkplätze mit Ladesäulen ausstatten. Im Rahmen dieses vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts wird mit vielen weiteren namhaften Projektpartnern aus Baden-Württemberg bis zum Jahr 2011 die Infrastruktur für eine große Zahl von Elektrofahrzeugen entwickelt und in Feldtests erprobt. Insgesamt stellt die Bundesrepublik Deutschland in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung. Ziel ist es, bis 2020 in Deutschland eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen.

(Stadtwerke Karlsruhe GmbH)


 


 

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