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Immobilienerwerb

Rosige Zeiten für die Villa Kunterbunt

Wie Familien beim Immobilienerwerb vom Wettbewerb der Kommunen profitieren

Kinder sind unsere Zukunft. Trotzdem ist Deutschland bei Geburtenrate und Kinderwunsch nach wie vor Schlusslicht in Europa. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts kamen in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 510.000 Babys zur Welt. Das ist zwar ein leichter Anstieg von 3,6 Prozent, aber keine Trendwende im demographischen Wandel. Um einer Überalterung ihrer Einwohner entgegenzuwirken und ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern, werben Gemeinden um junge Familien aktuell so stark wie nie zuvor. Allein in den vergangenen fünf Jahren verfünffachte sich die Zahl lokaler Bündnisse für Familien auf über 640 Standorte bundesweit mit rund 5.200 Projekten. Der Grund: Familienfreundlichkeit ist in Zeiten demographischen Wandels ein Standortvorteil. Langfristig haben nur die Kommunen eine Perspektive, die Familien ein gutes Umfeld bieten. Also locken immer mehr Gemeinden mit preiswertem Bauland und anderen Vergünstigungen. 

Suchen und finden: Standorte auf der Sonnenseite
Wohnen beginnt vor der Haustür: Das richtige Umfeld ist für junge Eltern von entscheidender Bedeutung. Deshalb sollten sie vor dem Bau des Familienheims den Standort genau prüfen. Es müssen genügend Krippen- und Kindergartenplätze, Schulen, Spielplätze und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe sein. „Viele Bundesländer haben spezielle Förderprogramme für Familien aufgelegt, die den Kommunen bei kinderfreundlichen Infrastrukturmaßnahmen finanziell unter die Arme greifen“, weiß Jochen Ament, Bausparexperte der Deutschen Bausparkasse Badenia. Hierzu gehören verkehrsberuhigte Familienwohnanlagen, neue Bildungs- und Betreuungsangebote sowie Freizeitmöglichkeiten für Kinder. Die Gemeinden setzen auf kinderfreundliche Wohnanlagen, Konzepte für das Zusammenleben mehrerer Generationen mit aktiver Nachbarschaftshilfe und die Bildung sozialer Netzwerke. Sie schaffen verstärkt Wohnraum in der Nähe der Innenstadt mit verkehrsberuhigten Straßen und öffentlichen Grünflächen. Aber auch Eltern werden aktiv. Sie bilden Fahrgemeinschaften für ihre Kinder oder gründen Initiativen, um die Betreuungsangebote für Jugendliche in Eigenregie zu verbessern. Inhalte solcher Initiativen sind u.a. Sprachangebote, Spiel- und Lernclubangebote sowie Ferienbetreuungsangebote. „Man sollte sich bei den Kommunen vor Ort gezielt danach erkundigen“, empfiehlt Jochen Ament. Einen guten Anhaltspunkt bietet zum Beispiel die Website www.kommunen-schaffen-zukunft.de. Hier lassen sich die Gemeinden nach verschiedenen Kriterien vergleichen.

Finanzieren und fördern lassen: Geldspritzen für Familien
Einmalige Baukostenzuschüsse, zinsverbilligte Darlehen , Finanzierungen nach dem Erbbaurecht oder preiswertes Bauland: Die Gemeinden schnüren unterschiedliche Förderpakete für Familien. Details erfährt man normalerweise auf den Internetseiten der jeweiligen Kommunen. Generell gilt: Die Finanzierung des Eigenheims muss sicher und bezahlbar sein. „Dabei kommt Familien das derzeit vergleichsweise niedrige Zinsniveau und die günstige Lage auf dem Bau- und Immobilienmarkt sehr entgegen. Außerdem unterstützt der Bund den Immobilienerwerb mit der Eigenheimrente, dem sogenannten Wohn-Riester – eine besonders für junge Eltern gute Möglichkeit, Immobilieneigentum und Altersvorsorge zu kombinieren“, ergänzt Jochen Ament. Bei einer Riester-geförderten Baufinanzierung der Badenia mit ImmoKonstant R oder dem Konstantdarlehen R unterstützt der Staat eine vierköpfige Familie mit bis zu 908 Euro im Jahr. Da rückt die Realisierung der Villa Kunterbunt in greifbare Nähe.

(Redaktion)


 


 

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