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GEZ

Neue Gebühren setzen Unternehmen unter Druck

Die GEZ ändert 2013 ihre Gebühren. Doch die neuen Rundfunkgebühren verursachen bei Unternehmen deutlich höhere Kosten. Demnach soll die Bahn-Netztochter jetzt 18 Mal so viel zahlen wie bislang.

Schon heute leistet sich die Bundesrepublik im Europa-Vergleich den mit Abstand kostenintensivsten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. ARD, ZDF und Deutschlandradio steht jährlich eine Summe von 7,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Mittlerweile werden von den drei Unternehmen bundesweit 22 Fernsehkanäle, 67 Radios, sowie zahlreiche Onlineangebote unterhalten. Dagegen wird die BBC von den Briten lediglich mit einer Summe von 4,4 Milliarden Euro finanziert. Deutschland wird seine Position, der teuerste öffentlich-rechtliche Sendeplatz zu sein, in Zukunft weiter ausbauen.

System wird teurer

Zum Jahreswechsel hat die Gebühreneinzugszentrale ihr System umgestellt. Durch sie wird es jedoch nicht billiger und einfacher, sondern vor allem kostenintensiver. Berechnungen zufolge müssen vor allem Unternehmen für die Rundfunkgebühren künftig tiefer in die Tasche greifen. Die GEZ hat gemeinsam mit dem Systemwechsel auch ihren Namen geändert. Sie wird künftig unter dem Namen „Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio“ agieren.

Fast jeder Privathaushalt muss bei der GEZ seit Januar 2013 einen monatlichen Beitrag von 17,98 Euro leisten. Dies ist auch dann der Fall, wenn in dem Haushalt nur ein Radio gehört wird. Bislang schlug dies lediglich mit 5,76 Euro zu Buche. Die neuen Beiträge können für Unternehmen nach aktuellen Berechnungen deutlich höher ausfallen. Viele Betriebe müssen nach der Reform erheblich mehr zahlen als vorher. Vor allem größere Filialbetriebe werden mit der Reform deutlich schlechtergestellt als gleich große Unternehmen, die jedoch nur über einen Standort verfügen.

(Florian Weis)


 


 

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