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Preise für Wohneigentum steigen stetig

Eine Eigentumswohnung in Freiburg kostet im Schnitt 3.659 Euro pro Quadratmeter – und damit 47 Prozent mehr als vor 5 Jahren. In 13 untersuchten Städten Baden-Württembergs steigen die Preise für Eigentumswohnungen seit 2008.

Weltbekannte Automarken und Unis mit Spitzenruf – eine erfolgreiche Mischung: Baden-Württemberg gehört zu den führenden Wirtschaftsregionen in Europa. Dieser Erfolg treibt unter anderem die Preise für Eigentumswohngen im Ländle in die Höhe. Sie stiegen seit 2008 um bis zu 47 Prozent. Das zeigt das Kaufpreisbarometer von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale.

Den größten Preissprung seit dem 1. Halbjahr 2008 gab es in Freiburg. Der Quadratmeter kostet inzwischen 3.659 Euro (+47 Prozent). Das liegt nicht nur an der schönen Landschaft und dem Ruf der Top-Universität: In der wärmsten Großstadt Deutschlands haben sich viele kleinere Unternehmen aus den Bereichen Solarenergie, Medizintechnik, Biotechnologie sowie Informations- und Medientechnologie angesiedelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der teuersten Großstadt Baden-Württembergs stieg in den letzten Jahren um 10 Prozent.

Plus 22 Prozent in Stuttgart

Stuttgart steht im wahrsten Sinn unter einem guten Stern: Hier haben die Edel-Marken Mercedes Benz und Porsche ihren Sitz. In der Landeshauptstadt kostet eine Eigentumswohnung 2.564 Euro pro Quadratmeter, 22 Prozent mehr als noch vor 5 Jahren. In Ludwigsburg, nur 12 Kilometer von der Innenstadt des Motoren-Mekkas entfernt, stiegen die Preise um 37 Prozent auf 2.606 Euro. „Die Kombination von wirtschaftlicher Dynamik und Innovation lockt die Menschen nach Baden-Württemberg. Das wird die Preise für Eigentumswohnungen noch weiter in die Höhe treiben“, sagt Immowelt-Vorstand Carsten Schlabritz.

Es geht noch teurer: Wer die Nähe zur Schweizer Grenze sucht und dort leben will, wo andere Urlaub machen, muss tief in die Tasche greifen. In Konstanz am Bodensee kostet der Quadratmeter 3.368 Euro (+37 Prozent). Für eine Eigentumswohnung in Tübingen, wo sich im Umfeld einer der ältesten Universitäten Europas etliche Biotech-Firmen niedergelassen haben, müssen die zukünftigen Besitzer im Schnitt mit 2.832 Euro pro Quadratmeter (+17 Prozent) rechnen. In Ulm an der bayerischen Grenze, dem Traditionsstandort der Nutzfahrzeug-Industrie, stiegen die Preise um 26 Prozent auf 2.521 Euro pro Quadratmeter und in Karlsruhe auf 2.399 Euro (+29 Prozent).

Große Unterschiede in der Region Rhein-Neckar

Zwar gab es in den vergangenen 5 Jahren im beschaulichen Heidelberg lediglich einen Preisanstieg von 10 Prozent, trotzdem liegt der Quadratmeterpreis im Dienstleistungs- und Wissenschaftszentrum der Region Rhein-Neckar mit 2.762 Euro sehr hoch. Doch nur 19 Kilometer weiter ist es sehr viel günstiger: Im ebenfalls zur Metropolregion gehörenden Mannheim, das eher von Industrie und Handel geprägt ist, ist Eigentum bereits für 1.809 Euro zu erwerben, in Ludwigshafen – direkt hinter der Landesgrenze in Rheinland-Pfalz – für 1.351 Euro.

Für das Kaufbarometer wurden die Preise in den 13 größten Städten Baden-Württembergs untersucht. Datenbasis für die Berechnung der Durchschnittspreise waren 25.000 auf immowelt.de inserierte Angebote. Verglichen wurde jeweils das 1. Halbjahr 2008 mit dem 1. Halbjahr 2013. Die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise.


(Redaktion)


 


 

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