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  • 13.10.2011, 10:40 Uhr
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Informationstag

Staatssekretär Rust eröffnet Informationstag „Schutz des geistigen Eigentums“

Unternehmen sollen ihr Wissen und ihre Innovationen besser schützen



„Mit der zunehmenden internationalen Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft gewinnt der Schutz von geistigem Eigentum auf europäischer und internationaler Ebene an Bedeutung. Der Schutz von Geschäftsideen, Produkten, Designs und Forschungsergebnissen sollte für Unternehmen und Erfinder aus Baden-Württemberg, aber auch für seine Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein wichtiger Bestandteil ihrer Strategie sein“, sagte Ingo Rust, Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, heute bei seiner Eröffnung des Informationstags „Schutz des geistigen Eigentums im europäischen und internationalen Kontext“ im Stuttgarter Haus der Wirtschaft.

„Viele kleine und mittlere Unternehmen sind auf Unterstützung angewiesen, um ihre Innovationspotenziale auszuschöpfen, aber auch, um ihre Ideen und Innovationen vor Nachahmung und Kopie zu schützen“, so Rust. „Einen solchen Schutz kann die Anmeldung geistiger Eigentumsrechte zum Beispiel in Form von Patenten und Marken bieten.“

„Wir ermutigen baden-württembergische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen grenzüberschreitend tätig zu werden. Dabei sollten sie auf den Schutz ihres Wissens achten. Daher erwarte ich von der Einführung des geplanten neuen europäischen Patents eine Beschleunigung von Innovationen, aber zugleich auch mehr Sicherheit für die Unternehmen sowie eine Reduzierung der damit verbundenen Kosten“, sagte Norbert Höptner, Europabeauftragter des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft.

Die Europäische Kommission hatte im April 2011 Vorschläge vorgelegt, die einen Patentschutz mit einheitlicher Wirkung für 25 Mitgliedstaaten der Europäischen Union vorsehen und die Kosten im Vergleich zum bisherigen europäischen Patent senken sollen. Damit einhergehend soll eine europäische Patentgerichtsbarkeit etabliert werden. Baden-Württemberg wirbt für Mannheim als Standort einer lokalen Kammer des künftigen europäischen Patentgerichts.

Studien zeigen, dass deutsche Unternehmen stark von Produkt- und Markennachahmung betroffen sind. Bei einzelnen Unternehmen betragen die Verluste bis über 10 Prozent des Umsatzes. Alleine für die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in Baden-Württemberg entstehen Milliardenverluste.

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kammern und Clusterinitiativen besuchten den Informationstag, um sich über neue Entwicklungen bei Patenten, Marken und anderen Schutzrechten im europäischen und internationalen Kontext kundig zu machen. Die Veranstaltung bot zahlreiche Anregungen für die Praxis sowie Hinweise auf das vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebot in Baden-Württemberg. Die Veranstaltung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und des Steinbeis-Europa-Zentrums wird vom Informationszentrum Patente beim Regierungspräsidium Stuttgart und vom Enterprise Europe Network der Europäischen Kommission unterstützt.

(Steinbeis-Europa-Zentrum)


 


 

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