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Auftaktveranstaltung: Neues europaweites Netzwerk des Karlsruher Instituts für Technologie

Als „leuchtendes Beispiel für die führende Rolle des Karlsruher Instituts für Technologie in der Europäischen Energieforschung“ hat Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg die Wissens- und Innovationsgemeinschaft „InnoEnergy“ bezeichnet, die heute in einer Auftaktveranstaltung im Karlsruher Schloss an den Start ging.

Ende des vergangenen Jahres hatte InnoEnergy, ein europaweites Netzwerk aus Hochschulen, Unternehmen und Wissenschaftlern, in einem EU-Wettbewerb den Zuschlag für eine Förderung erhalten.

„Die Entscheidung der Europäischen Union für dieses Projekt, das unter Federführung des KIT beantragt wurde, bedeutet einen großen Schub für die Energieforschung in Baden-Württemberg. Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 ein nachhaltiges Energiesystem für Europa zu schaffen“, so der Wissenschaftsminister. Das Land werde das Vorhaben mit bis zu 3 Millionen Euro jährlich für die Dauer von fünf Jahren am Standort Karlsruhe unterstützen. Über alle Standorte hinweg betrage das jährliche Gesamtbudget des Vorhabens rund 110 Millionen Euro.

Frankenberg betonte, der Erfolg für Karlsruhe im Wettbewerb der Europäischen Union belege eindrucksvoll die Forschungs- und Innovationskraft des Landes Baden-Württemberg. Der KIT-Antrag sei einer von drei erfolgreichen Anträgen von insgesamt 18, die im Rennen gewesen seien. „Unsere Forschungs- und Innovationspolitik setzt konsequent auf die Gründung neuer Netzwerke. Das KIT selbst ist ein gutes Beispiel dafür“, so der Minister.

Das Land fördere außerdem neue Partnerschaften zwischen Industrie und Hochschulen in Gestalt innovativer industry on campus-Projekte. Dazu zählten zum Beispiel das neue Robert Bosch Zentrum für Leistungselektronik in Reutlingen, das Projekt CaRLa, eine Zusammenarbeit zwischen der Universität Heidelberg und BASF, oder auch das Projekthaus e-drive, eine Zusammenarbeit der Daimler AG mit dem KIT. Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Industrie bereicherten beide Seiten und stärkten den Standort Baden-Württemberg.

„Es geht uns darum, die Besten aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen zu bringen, um das Beste für unser Land zu erreichen. ‚InnoEnergy‘ verkörpert dieses ehrgeizige Ziel in perfekter Weise und verdient deshalb unsere Unterstützung“, so der Wissenschaftsminister.

(Wissenschaftsministerium B.-W.)


 


 

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