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Innovationspreis

Der Innovationspreis der TRK geht in die entscheidende Runde

Jury nominiert fünf Finalisten mit überzeugenden Erfindungen zur Energieforschung. Preisverleihung mit EU-Kommissar für Energie Günther Oettinger am 17. Dezember in Karlsruhe.

NEO2010 - Der Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe für herausragende Forschungsleistungen geht in die entscheidende Runde. Nachdem zahlreiche innovative Ideen aus den Bereichen Wissenschaft und Wirtschaft zum Thema Energieeffizienz und Klimaschutz bei der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) eingereicht worden waren, hat die Jury jetzt fünf Finalisten für den mit 20.000 Euro dotierten NEO2010 gekürt. „Die NEO2010-Jury hatte keine leichte Aufgabe, aus den hochkarätigen Bewerbungen mit faszinierenden Energie-Innovationen zu wählen. Doch jetzt stehen die Finalisten fest“, sagt Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TRK. Für die Endrunde wurden Entwicklungen aus den Bereichen Sonnenenergie, Geothermie und Wasserkraft nominiert.

Der Innovationspreis der TRK wird für herausragende Forschungsleistungen vergeben. Gesucht wurden in diesem Jahr Entwicklungen und Anwendungen, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen rund um das Thema Energie. Aufgerufen waren Forschungsgruppen, Fachkräfte aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Hochschulseminare sowie Unternehmen und Institutionen, sich mit ihren Energie-Innovationen zu bewerben. Kreativität, Erneuerungsgeist und unternehmerischer Mut zu neuen technologischen Lösungen waren wichtige Entscheidungskriterien der Jury. Aus sämtlichen Anmeldungen wählten die Juroren elf Bewerber aus, die die Gelegenheit erhielten, ihre Vorschläge weiter auszuarbeiten. Aus diesem Pool nominierte die Jury jetzt die fünf Finalisten. Der Fachjury 2010 gehören hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an, unter anderem Prof. Dr. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Bernd Bechtold, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, Prof. Dr. Volker Saile, Chief Science Officer des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), und Prof. Dr. Wolfram Münch, Vorstand der Stiftung Energieforschung. Die Arbeiten werden bei der Preisverleihung am 17. Dezember vorgestellt, und eine Innovation wird mit dem 20.000 Euro dotierten NEO2010 prämiert. EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, hat seine Teilnahme an der Preisverleihung zugesagt.

Der Innovationspreis NEO2010 wird von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG unterstützt.

Das sind die NEO2010-Finalisten aus den Bereichen Solarkraft und Geothermie Sonnenenergie hat die Nase vorn – jedenfalls bei den nominierten Arbeiten. Drei der fünf Finalisten haben sich mit Projekten aus dem Bereich Solarenergie profiliert. So wie die Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG aus Karlsbad im Landkreis Karlsruhe, die die Jury mit einem multifunktionalen Vakuumröhrenkollektor mit semitransparentem Reflektor überzeugen konnte. Der Kollektor wird nicht nur zur Gewinnung von Solarwärme eingesetzt, er dient gleichzeitig als Sonnen- und Sichtschutz für große Glasfassaden.

Auch die Novatec Biosol AG aus Karlsruhe bewarb sich mit einer Solarthermie-Innovation. Durch ihr Solarkraftwerk zur Dampferzeugung werden die Kosten für Erzeugung von Solarenergie so niedrig wie bei fossilen Energien.

Das wbk Institut für Produktionstechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellte der Jury ihre Energiewandler-Mikroturbine und Solarzellen vor. Dieser innovative Wasserhahnaufsatz ersetzt vollständig die bisher benötigten Batterien in elektrisch gesteuerten Wasserhähnen, indem die vorhandene Energie aus der Wasserkraft genutzt wird.

Das Geothermiekraftwerk in Bruchsal war der Bewerbungsgegenstand der Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH. Die Anlage fördert aus 2.500 Metern Tiefe 120 Grad Celsius heißes Wasser, das für die Stromerzeugung verwendet wird – ohne dabei CO2 freizusetzen.

Und auch das bewegliche, über- und unterströmende Wasserwerk von der Hydro-Energie Roth GmbH aus Karlsruhe war für die Jury finalwürdig. Mit der Entwicklung dieses neuen System-Wasserkraftwerks werden erstmals umfangreiche Umweltauflagen, wie die Wiederherstellung von Wanderkorridoren für Fische und Maßnahmen gegen Verschlammung der Stauanlagen, erfüllt.

Die TRK – entwicklungsstark in Forschung und Innovation
Gastgeber mit nationaler und internationaler Strahlkraft: Die TechnologieRegion Karlsruhe gehört zu den Regionen mit höchster Forscherdichte, beachtlichen Patentanmeldungsraten und einer optimalen Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Hier sind innovative Spitzentechnologien zuhause – mit dem für das European Institute of Innovation and Technology (EIT) in Karlsruhe koordinierten Projekt „InnoEnergy“, der „Stiftung Energieforschung“ der EnBW Energie Baden-Württemberg AG sowie zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region ist die TechnologieRegion Karlsruhe zudem einer der wichtigsten Energieforschungsstandorte in Europa. Nachhaltige Innovationskultur wird in der Region großgeschrieben. Beste Voraussetzungen also, um hier herausragende Forschungs- und Innovationsleistungen mit dem NEO2010 zu würdigen. Weitere Infos unter www.technologieregion-karlsruhe.de.

(TechnologieRegion Karlsruhe)


 


 

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