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Neubauprojekt OneCampus

Zwei neue Gebäude für Musikhochschule Karlsruhe

Finanzminister Willi Stächele: „Für 28 Millionen Euro wird in Karlsruhe ein Campus für die Studierenden der Musikhochschule entstehen"

 „Für 28 Millionen Euro wird in Karlsruhe ein Campus für die Studierenden der Musikhochschule entstehen. Hierzu werden zwei neue Gebäude auf dem Areal von Schloss Gottesaue errichtet. Diese Investitionen stärken die Musikhochschule Karlsruhe. Denn sie verbessern die Lehr- und Lernbedingungen an der Hochschule. Zudem unterstützen sie das innovative Konzept der Musikhochschule. Diese besitzt beispielsweise ein europaweit einzigartiges Studienangebot für Musik- und Kulturjournalismus im Bereich Rundfunk und Medien. Neben dem Karlsruher Institut für Technik, der Hochschule für Technik und der Pädagogischen Hochschule entsteht nun für die Musikhochschule ein weiteres bedeutendes Hochschulareal in der Stadt. Allein in den letzten fünf Jahren hat das Land 122 Millionen Euro in den wichtigen Hochschulstandort Karlsruhe investiert.“ Dies sagte Finanzminister Willi Stächele am Dienstag (8. Juni 2010) anlässlich des Spatenstichs für den neuen Multimediakomplex in Karlsruhe.

Durch die beiden Neubauten könnten die Einrichtungen der Hochschule auf dem zukünftigen Campus zusammengeführt werden. Bisher an verschiedenen Orten innerhalb der Stadt genutzte Flächen könnten so aufgegeben werden. Das neue Institutsgebäude biete auf einer Fläche von über 3.600 m² Raum für einen Theater- und Konzertsaal mit bis zu 500 Zuschauerplätzen. Der Saal könne auch für multimediale Konzerte sowie für Musikaufnahmen und Sendungen genutzt werden. Daneben würden in dem Gebäude das Institut für neue Musik und Medien, das Institut für Musikwissenschaften und Musikinformatik und das Institut LernRadio untergebracht. In diesem Institut würden Musik- und Kulturjournalisten ausgebildet. „Das neue Institutsgebäude eröffnet den Studierenden vielfältige Möglichkeiten, ihr Können und Wissen unter Echtbedingungen zu erproben," so Stächele.

„Auch beim Klimaschutz setzt das Land bei dem neuen Gebäude Maßstäbe,“ erklärte der Finanzminister weiter. Die Beheizung und Kühlung des Institutsgebäudes erfolge über eine Geothermienutzung mit angeschlossener Wärmepumpe. Dadurch werde der Großteil des Wärme- und Kältebedarfs abgedeckt. Zusätzlich werde umweltfreundliche Fernwärme bezogen. In dem zweiten Gebäude würden Unterrichtsräume untergebracht. Es werde der Nutzung entsprechend besonders schallisoliert. Hierfür sorge eine sogenannte „Raum in Raum“ Konstruktion. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten sei Mitte des Jahres 2013 zu rechnen, sagte Stächele abschließend.

(Redaktion)


 


 

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