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  • 22.03.2011, 10:01 Uhr
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EnBW

Ausbauüberlegung Pumpspeicherwerk Forbach: Baden-Baden zeigt Interesse an einer Beteiligung

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG prüft seit Frühjahr 2010 Möglichkeiten einer Modernisierung und Erweiterung ihres Pumpspeicherwerks in Forbach.

 Ziel ist die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten zur Speicherung von Strom aus regenerativen Energien, die insbesondere aus der Windkraft und der Photovoltaik in das Stromnetz drängen. Hierzu untersucht das Unternehmen einen Ausbau des bestehenden Traditionsstandortes mit einer Steigerung der Anlagenkapazität von heute 70 Megawatt (MW) installierter Leistung auf 270 MW. Vor diesem Hintergrund haben der Oberbürgermeister der Stadt Baden-Baden, Wolfgang Gerstner, und der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Hans-Peter Villis, erste Gespräche über mögliche Beteiligungsformen der Stadt bzw. der Stadtwerke Baden-Baden am Projekt Forbach geführt.

Wolfgang Gerstner, Oberbürgermeister der Stadt Baden-Baden: „Die Stadt Baden-Baden hat sich für Energieeffizienz und den Ausbau regenerativer Energien zur Erreichung des Zieles „Klimaneutrales Baden-Baden 2020“ ausgesprochen. Aufgrund der Lage des geplanten Speicherbeckens und der Nähe des Kraftwerkstandortes sehen wir in einer Beteiligung eine hervorragende Möglichkeit der Kooperation zwischen der Stadt bzw. den Stadtwerken Baden-Baden und der EnBW“.

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien spielen Pumpspeicherkraftwerke eine zentrale Rolle. Nach heutigem Stand der Technik sind sie die flexibelste und effizienteste Lösung, um große Strommengen zu speichern und auf Abruf wieder bereit zu stellen. „Ich freue mich sehr über das Interesse der Stadt Baden-Baden an unseren Ausbauüberlegungen in Forbach. Wir haben bereits gute Erfahrungen damit gemacht, mit kommunalen Partnern Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien zu realisieren. So beispielsweise bei unserem Offshore-Windpark EnBW Baltic 1, der in einigen Wochen vollständig ans Netz gehen wird.“, erklärt Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW.

In weiteren Gesprächen sollen nun mögliche Formen einer Beteiligung erörtert werden. Wie bereits bei dem Projekt EnBW Baltic 1 zeigt sich das Unternehmen auch für das Projekt in Forbach offen für Beteiligungs- und Kooperationsmodelle.


(EnBW / Redaktion)


 


 

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