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  • 10.08.2010, 09:19 Uhr
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  • Karlsruhe / Stuttgart
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Konjunkturprogramm

Wirtschaftsministerium bewilligt Städtebauförderungsmittel für Karlsruhe

Für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Rintheimer Feld“ in Karlsruhe hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg der Stadt Karlsruhe Städtebauförderungsmittel in Höhe von rund 1,77 Millionen Euro bewilligt.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt und konnten der Stadt Karlsruhe durch Umschichtung zur Verfügung gestellt werden.

„Im Rahmen dieser städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme sollen der Wohnungsbestand aufgewertet sowie ein Bürgertreff mit soziokulturellen Angeboten entwickelt werden. Darüber hinaus ist geplant, auch das Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot zu stärken und die Lebens- und Aufenthaltsqualität sowie die vorhandene Infrastruktur insgesamt zu verbessern“, so Wirtschaftsminister Ernst Pfister.

Der Wirtschaftsminister betonte weiter, dass die städtebauliche Erneuerung seit Jahren eine Ressourcen schonende Antwort auf den zunehmenden Flächenverbrauch sei, da sie insbesondere auf baulich vorgenutzte Bestandsgebiete ziele. Das Land biete den Kommunen damit erhebliche Anreize, mit Grund und Boden sparsam umzugehen. Zudem unterstütze die städtebauliche Erneuerung die energetische Modernisierung des Wohnungsbestandes und den innerörtlichen Wohnungsbau und sichere die soziale Stabilität in den Kommunen.

„Die Städtebauförderung ist das mit Abstand wirksamste und beschäftigungsintensivste Konjunkturprogramm, das insbesondere für die mittelständische Wirtschaft und das örtliche Handwerk große Bedeutung hat“, so Ernst Pfister. Nach Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung mobilisiert jeder Förder-Euro in der Stadterneuerung bis zu acht weitere Euro an privaten und öffentlichen Folgeinvestitionen. „Es gibt keinen Förderbereich, bei dem durch den Einsatz staatlicher Mittel eine so hohe Anstoßwirkung erzielt werden kann. Dies stabilisiert die Arbeitsplätze im örtlichen und regionalen Bauhandwerk“, erklärte Ernst Pfister.

(Wirtschaftsministerium B.-W.)


 


 

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