Weitere Artikel
Im Zeichen des Automobils

Karlsruhe ist Leuchtturm im Automobilsommer 2011

Karlsruhe wurde von der im Rahmen des Ideenwettbewerbs zum Automobilsommer 2011 eingesetzten Jury zum Leuchtturm in Baden-Württemberg ausgewählt.

Mit dem Automobilsommer 2011 möchte das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg zusammen mit der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg den 125. Geburtstag des Automobils gebührend feiern und das Thema „Automobil und Mobilität“ nachhaltig als Alleinstellungsmerkmal und Erlebnismarke für den Landestourismus etablieren.

Mit der Auszeichnung würdigt die Jury die besondere Kreativität, mit der in Karlsruhe Ideen zum Thema Automobil entwickelt wurden. Zu den geplanten Projekten für den Automobilsommer 2011 gehören das ZKM mit der Ausstellung „Car Culture“, „Mineralien in Fahrt“ im Naturkundemuseum, die einzigartige Ausstellung zum Leben von Carl Benz im Stadtmuseum und die Führungen zur „Schönheit der Geschwindigkeit“ in der Staatliche Kunsthalle, dem Wissenschaftsfest sowie weitere Aktivitäten des KIT. Alle diese Projekte finden am oder rund um den Stadtgeburtstag 2011 statt. Dieser wird das Thema Mobilität mit einer Vielzahl von Aktionen aufgreifen. „Die Auszeichnung unterstreicht den Stellenwert Karlsruhes für die Entwicklung der mobilen Gesellschaft – in vielerlei Hinsicht“, wertet Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich die Entscheidung der Jury. „Karlsruhe hat die Welt auf Räder gestellt, und Karlsruhe trägt in Forschung, Wirtschaft und Kultur ganz wesentlich dazu bei, dass sie in Bewegung bleibt.“

Die Beschränkung der Jury auf lediglich fünf Orte und damit auf fünf Leuchtturmprojekte verdeutlicht die Leistung der Stadt Karlsruhe mit ihrer Bewerbung. „So wurde ein intelligenter Weg gewählt, alle Aktivitäten rund um den Stadtgeburtstag 2011 zum Thema Mobilität zu bündeln und damit den Festtag an sich auch entsprechend zu präsentieren“, erklärt Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH. Die Karlsruher Bewerbung bleibt beim Thema Automobilität nicht beim Auto an sich stehen, sondern nimmt eine Weiterentwicklung im Sinne einer ganzheitlichen Mobilität durch die Projekte auf.

Das ZKM bietet in seiner Ausstellung „Car Culture“ einen Blick in die Zukunft des ubiquitären Computing und zeigt, wie das Prinzip der individuellen Mobilität vom Materiellen und Physischen auch auf die Ebene des Immateriellen gehoben wird. Der Mensch ist gegenwärtig nicht nur physisch so mobil wie noch nie, sondern die Mobilität wird auch durch die immaterielle Mobilität der Zeichen bzw. der Information unterstützt.

Kaum ein Thema wird sich in den nächsten Jahren so verändern wie die Mobilität. Von der Kunst können wichtige Impulse ausgehen. Hierfür will das ZKM in seiner Ausstellung ein spannendes Forum schaffen.
Im Rahmen des Ideenwettbewerbs wurde zudem ein weiteres Karlsruher Einzelprojekt ausgezeichnet. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das exemplarisch die Zukunft der Mobilität in den Fokus rückt, ist unter den zehn Gewinnern. Die Jury prämiert den „Tag der offenen Tür“ des KIT am 2. Juli 2011 und wählt es somit unter die zehn besten Einzelideen. Der gesonderte Antrag des KIT wurde gemeinsam mit der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH entwickelt. „Wir freuen uns sehr über den Erfolg des KIT. Mit dem Thema Zukunft der Mobilität wird das KIT einen attraktiven Beitrag zum Automobilsommer 2011 leisten“, so Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH hat die Koordination für die zahlreichen Veranstaltungen im Automobilsommer 2011 übernommen. „Durch die gute Zusammenarbeit von KIT, Kulturamt, ZKM, Fraunhofer Institut, WiFö, der Technologieregion sowie der Staatlichen Kunsthalle und dem Naturkundemuseum haben wir einen guten Beitrag für das Land Baden-Württemberg zusammengestellt“, resümiert Käthler.
Karlsruhe tangiert mit der Bertha Benz Memorial Route den zweiten Leuchtturm Pforzheim, der neben Stuttgart, Mannheim und der Bodenseeregion ausgewählt wurde.

Mit der Ernennung zum Leuchtturm ist Karlsruhe für das Land Baden-Württemberg ein Aushängeschild, um sich als Mobilitätsregion Nummer eins in Deutschland zu positionieren.

(Stadtmarketing Karlsruhe GmbH)


 


 

Heinz Fenrich
Prof. Dr. Horst Hippler
Norbert Käthler
Stadtmarketing Karlsruhe GmbH
Mobilität
KIT
Karlsruher Institut
ZKM
Leuchtturm
Thema Zukunft

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Heinz Fenrich" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: