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PR-Kolumne

Im Wirbelsturm der Bad News haben es gute Nachrichten schwer

Selten war es so einfach wie zurzeit, in die Medien zu kommen: Wer Verluste macht, gesamtwirtschaftliche Horrorszenarien verkündet oder Mitarbeiter entlässt, kann sicher sein, in Newsportalen, Tageszeitungen und TV-Sendern Abdrucke bzw. Sendeminuten zu erhalten. Krise ist „in“. Ihre schlagzeilenträchtigen Folgen werden gerne veröffentlicht, um das gefühlte Elend im Land noch weiter zu verstärken.

Wer Gutes verkünden möchte, hat es da schon deutlich schwerer und braucht nach wie vor die klassischen Methoden der Presse- und Kommunikationsarbeit. Dies vergessen viele Unternehmen in der aktuellen Situation, in der überall Rotstifte und Budgetscheren wüten und derart gespart wird, dass selbst RTL-Schuldenberater Peter Zwegat anerkennend über den Rand seiner Lesebrille schauen würde.

Ist es der richtige Weg, Kommunikationsmaßnahmen in der derzeitigen Lage einfach zu kappen? „Medial zu verstummen, kann nicht die richtige Antwort sein“, ist Agathe E. Freudl überzeugt. „Im Gegenteil. Ein Auslöser der derzeitigen Wirtschaftslage ist doch eine tiefsitzende Vertrauenskrise. Wir erleben einen Verlust an Vertrauen in staatliche Institutionen, Banken und Unternehmenslenker. Wie anders als mit Kommunikation sollen diese dem erlittenen Vertrauensverlust entgegentreten?“ Gerade jetzt ist es notwendig, in den Dialog mit der Öffentlichkeit zu treten, über positive Fakten zu berichten, die es in jedem Unternehmen zu jeder Zeit gibt.

Fakt ist allerdings, dass ohne professionellen Ansatz und Aufwand die positiven Unternehmens-Nachrichten nicht wahrgenommen werden. Wie sich dieses Dilemma lösen lässt? Durch Investitionen in Pressearbeit. Diese ist mühselig und kann häufig nicht sofort mit den gewünschten Ergebnissen aufwarten. „Wenn aber die Früchte in Form von Abdrucken die öffentliche Wahrnehmung widerspiegeln, zeigt sich der Nutzen für den Kunden in der Regel sehr schnell“, erläutert Agathe E. Freudl. Speziell, wenn zur gleichen Zeit Mitbewerber nicht in Kommunikationsmaßnahmen investieren, wird auf diese Weise Aufmerksamkeit erzeugt und die Sicherung von Marktanteilen erreicht – sofern die angebotenen Produkte, Waren oder Dienstleistungen „stimmen“.

(Redaktion)


 


 

Freudl
Agathe E. Freudl

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