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Musikreise

“…a strong sense of optimism and belief in the power of music”

Nach dem gelungenen Auftakt am 19. Januar im Velte-Saal des Schlosses Gottesaue startete das Kammerorchester der Hochschule für Musik Karlsruhe seine Israel-Konzertreise.

Neben der Leitung des Orchesters zeichnete Professor Nachum Erlich auch für die Reiseleitung verantwortlich. Vor dem Konzert in Karlsruhe freute er sich schon „Es ist, wie nach Hause kommen“. Zusammen mit 24 jungen Menschen aus 11 Nationen machte er sich auf den Weg nach Israel.

Gespielt wurde im Weizmann Institut in Rehovot, in der Crown Hall in Jerusalem und der Clairmont Hall in Tel-Aviv. Alle Konzerte waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. Was allerdings einige Zuschauer nicht davon abhielt, die Pausen abzuwarten, in der Hoffnung danach einen frei gewordenen Platz zu ergattern. Für die Qualität des Kammerorchesters spricht es, dass diese Hoffnungen leider enttäuscht wurden. Niemand verließ den Saal. Das Publikum an allen drei Konzertorten honorierte die Leistung jeweils mit Standing Ovations.

Das Programm forderte nicht nur den Musikern, sondern auch dem Publikum einiges ab. Johann Sebastian Bach mit „Oh Mensch, bewein dein Sünde groß“ im Arrangement von Max Reger, so wie Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert d-Moll für Violine und Streichorchester oder Franz Schuberts Streichquartett Nr.14 d-Moll D810 begeisterten das Publikum genauso wie Wolfgang Rihms „Nature morte – Still alive“ für 13 Streichinstrumente oder Yinam Leefs „Three Autumn Madrigals“ für Solo Violoncello und Streicher. Letzteres sogar eine Welturaufführung. Die besondere Ehre, die der anwesende Komponist Yinam Leef dem Kammerorchester zukommen ließ bestand darin, dass er zwei der drei aufgeführten Madrigale extra für diesen Anlass komponierte und das gesamte Werk dem Kammerorchester der Hochschule für Musik Karlsruhe widmete. „It was a pleasure for me to write Three Autumn Madrigals for this project…“ (Y. Leef in einem Brief an N. Erlich)

Musikalisch auf höchstem Niveau verbuchte das Kammerorchester in Israel einen großen Erfolg. Stimmen einiger Zuschauer lobten das Orchester als eines der besten, das sie je erlebt hätten („Thank you so much for bringing this wonderful group to Israel and exposing the fruits of your impressive work to the Tel Aviv audience.“ – Prof. Tomer Lev, ehemaliger Rektor Schooll of Music, Tel-Aviv).

Ebenso wichtig wie die musikalische Leistung war dem Organisator auch die Gemeinschaft der verschiedenen Menschen und Kulturen, die auf diese Reise gingen. Aussagen wie „Die Konzertreise nach Israel mit dem Kammerorchester der Hochschule für Musik Karlsruhe war für mich eines der spannendsten, interessantesten und prägendsten Erlebnisse meines bisherigen Lebens“ (Julia Ungureanu , Stimmführerin 2.Violinen.) häuften sich nach der Reise. „Drei Mal fantastische Konzerte, fantastisches Publikum, fantastische Atmosphäre im Saal und in der Seele“, so die Violinistin Duru Seng , die später sagen wird: „Es war eine der beste Reisen, ich je in meinem Leben erlebt habe.“

Mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie Einnahmen aus einem Benefizkonzert des Rotary Clubs Karlsruhe-Fächerstadt und den Kräften der Hochschule für Musik Karlsruhe konnte dieses Projekt erfolgreich realisiert werden. 24 junge Musiker und ein sehr engagierter Professor unterstrichen mit dieser Konzertreise eindrucksvoll das hohe Niveau der Ausbildung an der Hochschule für Musik Karlsruhe und bewiesen erneut: Musik verbindet!

(Hochschule für Musik Karlsruhe)


 


 

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