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Bio-Lebensmittel nur geringfügig gesünder

Einer neuen Studie zufolge sollen Bio-Lebensmittel kaum gesünder sein, als die konventionellen Produkte. Hauptsächlich die Umwelt profitiert von den biologisch angebauten Lebensmitteln.

Forscher der Universität Stanford haben in der Meta-Analyse die Bio-Lebensmittel untersucht, ob sie nährstoffreicher sind oder ein geringeres Gesundheitsrisiko bergen. Ein deutlicher Nachweis blieb jedoch aus. Nach neusten Erkenntnissen der Forscher ist beim Verzehr von Bio-Lebensmitteln das Risiko deutlich geringer, Pflanzenschutzmittel in den Körper aufzunehmen. Allerdings betont die Studie den Nutzen der biologisch angebauten Lebensmittel für die Landwirtschaft. Vor allem Gewässer, Böden und die Artenvielfalt sollen davon profitieren.

Keine Schadstoffbelastung nachgewiesen

Die Studie basiert auf einer Vielzahl von Untersuchungen. Die Zeiträume der Untersuchungen liegen zwischen zwei Tagen und zwei Jahren. Die Ergebnisse zeigen dabei, dass der Vitamingehalt in biologischen Lebensmitteln kaum höher ist. Ähnliches gilt für die Fette und Proteine. Selbst Bio-Früchte oder Gemüse sind nicht gesünder als andere Angebote im Supermarkt. Der einzige Vorteil: Die Bio-Sorten sind nicht mit Pestiziden verunreinigt und zu 100 Prozent unbelastet. Der Verzicht auf Pestizide schont nicht nur die Umwelt, sondern kann sich langfristig gesehen auch positiv auf den Menschen auswirken.

(Redaktion)


 


 

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