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  • 03.05.2010, 14:13 Uhr
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Fördermittel

SRH Klinikum Karlsbad Langensteinbach wird mit 6,1 Millionen Euro gefördert

Mit 6,1 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen des Bundes und des Landes wird das SRH Klinikum Karlsbad Langensteinbach gefördert. Mit den Fördermitteln werden bei dem nicht kommunalen Krankenhausträger unter anderem die Verlegung der Zentralsterilisation, die Einrichtung der zentralen Annahme und die Errichtung eines Hubschrauberlandeplatzes unterstützt.

 „Rund 175 Millionen Euro stehen aus den Konjunkturprogrammen des Bundes und des Landes und der Kommunen für die Krankenhäuser zur Verfügung. Mit diesem gemeinsamen Zukunftsinvestitionsprogramm fördern wir 25 Krankenhausprojekte im Land“, erklärte Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz am Freitag (30.4.). „Dieses Sonderinvestitionsprogramm steht neben den üblichen jährlichen Fördersummen des Landes für Investitionen im Bereich Krankenhaus bereit“, sagte die Ministerin. 

„Wir haben uns bewusst für die Förderung von Einzelvorhaben im Rahmen der beiden Sonderinvestitionsprogramme entschieden“, erläuterte Stolz. „So können wir die Fördermittel gezielt und effizient für strukturpolitisch bedeutsame Vorhaben im ganzen Land einsetzen.“ Mit den Programmen soll eine Belebung der Wirtschaft und damit die Sicherung von Arbeitsplätzen erreicht werden.

Die Ministerin erklärte weiter: „Die Vorhaben sind in sich selbstständige Maßnahmen zur Verbesserung der Krankenhausversorgung im Land.“ Sowohl Vorhaben öffentlicher Krankenhausträger, als auch Bauvorhaben freigemeinnütziger oder privater Krankenhausträger werden berücksichtigt. „Unter den 25 Projekten sind auch viele Vorhaben im ländlichen Raum. Allein sieben Vorhaben entfallen auf Standorte, die der Landesentwicklungsplan in die Kategorie ‚Ländlicher Raum im engeren Sinne‘ einstuft“, so Stolz.

„Die Krankenhauslandschaft befindet sich bundesweit in einer Umbruchphase. Das Land hat die Krankenhäuser seit Jahren aktiv bei diesem Strukturwandel unterstützt und zukunftsfähige Projekte gefördert, damit die Spitzenmedizin und ausreichende Versorgung im ganzen Land auf hohem Niveau nachhaltig sichergestellt werden kann.“ Die Krankenhäuser im Land erhielten 2009 für Investitionen neben den rund 175 Millionen Euro aus den Sonderinvestitionsprogrammen des Bundes und des Landes auch rund 340 Millionen Euro aus dem Haushalt 2009. „Mit dem Gesamtbetrag von rund 515 Millionen Euro kann die stationäre Versorgung in Baden-Württemberg ganz wesentlich verbessert und optimiert werden“, sagte die Ministerin. Stolz führte weiter aus: „Auch in diesem und im kommenden Jahr werden ausreichend Mittel für die Krankenhausförderung zur Verfügung stehen. Der vom Landtag verabschiedete Staatshaushaltsplan sieht für dieses Jahr 337 Millionen Euro und für 2011 332 Millionen Euro für die Förderung der Krankenhäuser vor.“ Stolz betonte, dass durch den gezielten Einsatz der Landesmittel in der Vergangenheit in Baden-Württemberg vorbildliche Krankenhausstrukturen geschaffen werden konnten. „Nicht zuletzt deshalb konnte sich die Krankenhausversorgung in Baden-Württemberg im Bundesvergleich einen Spitzenplatz erobern“, sagte die Ministerin.


(Ministerium für Arbeit und Soziales)


 


 

Monika Stolz
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